Wie oft sind wir mit dem Auto unterwegs, obwohl es nicht dringend notwendig wäre? Wie oft brennt in vielen Räumen Licht, obwohl es nicht nötig wäre? Wie viel Wasser verschwenden wir unnötigerweise? Gerade kürzlich beschwerte sich meine Mutter, ob der stetig wachsenden Stromrechnung. Wir besitzen immer mehr Geräte wie Natel, TV, Laptop, und und und, die Strom verbrauchen. Luxus, der selbstverständlich geworden ist, und auf den wir deshalb nicht mehr verzichten wollen.
Klar gibt es einige postive Aspekte, wie joy sie bereits beschrieben hat. Auch in meiner Familie ist es üblich, den Abfall zu trennen, wir besitzen einen Kompost, sammeln Petflaschen, Glas und Altmetall zur seperaten Entsorgung und bündeln Altpapier. Aber gerade beim Altpapier erscheint mir schon wieder der negative Aspekt: Warum produzieren wir überhaupt so viel Altpapier?
In Zukunft werde ich mir Mühe geben und vermehrt darauf achten, wie ich mit den mir zur Verfügung stehenden Ressourcen umgehe. Ich bin zwar noch nicht ganz davon überzeugt, dass ich die negative Bilanz schlussendlich in eine positive umwandeln kann.
Aber wie sagt man so schön, alles beginnt mit dem ersten Schritt, und auch kleine Veränderungen können etwas bewirken, wenn sie sich häufen!
Nun noch zu unserem Thema Ernährung
Was ich dabei als sehr negativ erachte, sind die vielen unnötigen Verpackungsmaterialien, in denen wir Nahrungsmittel vorfinden. Daran können wir aber leider nicht viel ändern, ausser beim Einkauf in Dorfladen wie die Bäckerei und der Metzger. Meine Mutter bringt neuerdings jeweils ihre Tupperware-Behälter mit, und lässt sich Fleisch und Brot direkt darin einpacken, so braucht sie kein Verpackungsmaterial.
Auch hier eine eher negative Bilanz, aber immerhin mit der Tendenz zur Besserung! Auch wenn es wiederum nur ein kleiner Schritt ist...
4 Kommentare:
Ich denke auch, dass es hilft, wenn man bei sich in kleinen Schritten beginnt, Dinge zu ändern. Ein Beispiel, das du genannt hast, ist die Abfalltrennung, die in der Schweiz sehr wichtig ist. Oder auch, dass ich probiere, möglichst wenig mit dem Auto zu fahren. Mir ist oft auch nicht bewusst, wieviel Strom oder Wasser wir verbrauchen. Wenn ich dann wieder Meldungen aus armen Ländern höre, die zu wenig Wasser haben, denke ich wieder vermehrt darüber nach, welcher Luxus Wasser eigentlich ist, und dass wir viel sparsamer damit umgehen sollten.
Hilpertshauser Lydia, LG04F
Hallo givana85, ich finde deinen Post richtig. Du hast geschrieben, dass du in Zukunft vermehrt darauf achtest, wie du mit den Ressourcen umgehst. Wie lange machst du das? Ist es nicht so, dass wir Menschen naive Weesen sind? Hören wir von Problemen, so erkennen wir diese, sagen "Ja Ja, da müssen wir handeln, doch ändern tut sich nichts?
Ich hoffe du kannst die Sache durchziehen. Wäre ein toller Erfolg und wer weiss, ev würden andere mitziehen....
Da hast du natürlich völlig recht rainer, ich habe mir selbst schon überlegt, wie lange ich das durchziehe, denn schliesslich habe ich ja bereits vermehrt Vorsätze gemacht und wahrscheinlich fast genau so oft wieder gebrochen...
Aber der stetige Versuch ist auch schon etwas, oder?
Die Idee mit dem “Tupperware-Einkauf” finde ich super! (Lieber Gruss an deine Mutter!) Da wäre ich nicht auf die Idee gekommen. Ich finde das braucht schon auch ein wenig Mut so in die Dorfläden zu gehen und die Lebensmittel so mitznehmen. Da musste sie in einem ersten Schritt sicher viele Fragen beantworten… Ich selbst kaufe nicht sehr oft in Dorfläden ein, doch ich denke auch in Grossverteilern könnte man an Verpackungsmaterialien sparen. Mir kommen dazu spontan der grosse Stapel an Papier- und Plastiksäcken in meiner Wohnung in den Sinn. Während ich für Lebensmitteleinkäufe meist meine eigenen Taschen mitnehme, ist es pure Faulheit von meiner Seite im Vornherein über andere bevorstehende Einkäufe(ich denke da an Kleider-, Bücher- und andere Einkäufe) nachzudenken und auch, wie beim Gang zur Migros, Taschen mitzunehmen. Da gibt es nur eine Lösung: Faulheit weg – Hirn ein!
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