- Betroffenheit
- Analyse der Bedürfnisse und Handlungsbedingungen
- Fachliche Aufarbeitung
- Umsetzungsskizze
- Überprüfung der Umsetzungsskizze anhand der Qualitätsmerkmale
Montag, 11. Juni 2007
Konsum von Süssgetränken
3. Fachliche Aufarbeitung
Hintergrundinformationen & Studien
-->Dickmacher Süssgetränke
http://www.astrazeneca.de/az/content/005/010_archiv/139.jsp
-->NZZ-Artikel „Trinken macht nicht satt“
http://www.nzz.ch/2007/05/13/ws/articleF3VX5.html
-->ETH-Studie über die Gewichtszunahme von Schweizer Kindern
http://www.ethlife.ethz.ch/articles/tages/adipositas.html
-->Coca-Cola, Süssgetränke als Diabetes und Adipositas-Risiko
http://www.medknowledge.de/abstract/med/med2004/09-2004-5-coca-cola-da.htm
-->Coca-Cola
http://www.cocacola.ch/speed.asp
-->Wasser als Lifestyle-Produkt (Zeitungsartikel)
-->Süssgetränke mit Koffein stören den Schlaf von Kindern und Jugendlichen
http://www.schatzk%c3%a4stchen.ch/News/news.htm#Anker-koffein
Ratgeber / Tipps
-->Kinder-Diäten: Verzicht auf Süssgetränke
http://www.medknowledge.de/abstract/med/med2006/03-2006-10-kinder-diaet-da.htm
Projekte
-->Keine Süssgetränke im Angebot an Schulen (Kanton Basel Stadt)
www.heute-online.ch/news/basel/artikel59708
-->Postulat über die Verbannung von Süssgetränken von der Schule (Kanton Luzern)
www.lu.ch/download/gr-geschaefte/2003-2007/p_801.pdf
-->Pausenmilch; Weshalb ist Milch besser als Süssgetränke à Ein Projekt des Kantons St.Gallen
http://www.volkszeitung.ch/8888.html
-->Baselland: Motion „Keine Süssgetränke an den Schulen“
http://www.bl.ch/docs/parl-lk/vorstoesse/2007/2007-086.htm
Wirkung der Werbung
-->Hintergrundinformationen der Werbekampagne „Welche Farbe hat dein Durst?“ von Rivella
www.apg.ch/ResourceImage.aspx?raid=2431
Didaktische Materialien
-->Werkstattkoffer „Ernährung“ des RDZ Wattwil
-->Alles Pet oder Glas oder was? à Unterrichtsvorschläge und Sachinformationen zu Verpackungen
www.svi-verpackung.ch/de/Services/3&Dossier_Verpackung/media/03_Pet_oder_Glas.pdf
4. Umsetzungsskizze
Einstieg | |
- Lieblingsgetränke mitbringen - Besprechung: Was denkt ihr, welche Getränke sind gesund? (Kategorienbilden) | -->Trinkprotokoll-Führen (vor Einstieg ins Thema) |
Wissen aneignen | |
- Zuckergehalt überprüfen à Zuckerdetektiv (Zuckerwürfel werden neben Getränk gelegt) - Sirup-Test: Geschmackssinn überlisten à leichter Sirup mit roter Lebensmittelfarbe - Folgen von Süssgetränken aufzeigen (Abschreckung) - Was gibt es für Alternativen à selbst suchen à Liste - Informierende Plakate zu Süssgetränken gestalten für Ausstellung | |
Wettbewerb und Ausstellung | Null-Zucker-Woche |
- Selber Getränk herstellen à Wettbewerb „Bestes Getränke mit möglichst wenig Zucker“ --> mit vorgegebenen Zutaten -->nach Rezepten -->selbst Rezepte erfinden --> Rezept muss festgehalten werden - Werbeplakat und Slogan dazu gestalten - Ausstellung der Informationen und Wettbewerbsgetränke -->Kinder der anderen Klassen testen die neuen Getränke und bewerten sie - Wettbewerb auswerten à Punkte verteilen | - Es wird eine Fastenwoche durchgeführt - die Kinder führen ein Protokoll |
Elternabend | |
- Elternabend gestalten an dem Eltern Ausstellung besuchen, ev. mit Präsentationen der Kinder | |
Pausenkiosk | Neue Getränke- Woche |
- Wettbewerb Sieger werden verteilt - Rezepte dazu werden abgegeben | - Trink-Protokoll führen - neue Rezepte sollen wenn möglich ausprobiert werden |
Weitere Ideen | |
-->Verpackungsmaterial -->Tee/Trinken in verschiedenen Kulturen -->Ernährung -->Gesundheit -->Süssgetränke als Suchtmittel -->„Wasser als Lebensursprung“ -->Herkunft der Getränke -->Konservierung |
Getränke für Kinder (Rezepte):
http://www.blinde-kuh.de/kueche/rezepte-getraenke.html
http://www.naturkost.de/basics/kochen-und-kinder/getraenke.htm
http://www.daskochrezept.de/geschmacksache/babyrezepte-kinderrezepte/getraenke/
Kinderbuch:
- Kesper, I. (1995): Tee, bitte!, Luzern: Kinderbuchverlag
Getränke und Rezepte:
- Naegeli-Streuli, E. (1994): Peperoni, Zürich: Kantonaler Lehrmittelverlag
5. Umsetzungsskizze anhand der Qualitätsmerkmale
Fokus Kind
Kindsgemässheit
- Kindergeburtstag mit Süssgetränken
- Kinder trinken viele Süssgetränke
- spezielle Kinder-Süssgetränke (z.B. Capri-Sonne)
Lebensnähe
- Überall wird Werbung dafür gemacht
- Alltag à oft gibt es kaum etwas anderes zu trinken
- Getränke werden mitgebracht
- Protokolle führen
Gegenwartsbezug und Zukunftsbedeutung
- Übergewicht bei Kindern
- Karies
- ADHS à Zuckerkonsum und Hyperaktivität
- Werbung durchschauen
Fokus Sache
Sachgemässheit
- Forschungsergebnisse zeigen, dass Kinder, die zu viel Süssgetränke konsumieren an Übergewicht leiden
- Zusammenhang Hyperaktivität – Zucker
- Nachweis Zuckergehalt
Multiperspektivität
- Folgen von Süssgetränken
- Werbung
- Verpackung
- Alternativen suchen
- Tee in verschiedenen Kulturen
- Süssgetränke als Suchtmittel
Wert – und Sinnorientierung
- Sucht und Prävention
- Nachhaltigkeit (Verpackungen, Transport)
- Gesundheitsförderung
Fokus Lernen
Exemplarizität
- nach Alternativen suchen à Übertragen auf Nahrungsmittel
- der Werbung nicht vertrauen
Problemorientierung / exploratives Lernen
- Genuss ohne Zucker erreichen
Handlungsorientierung
- Selber neue Drinks herstellen
- Trinkverhalten beobachten und verändern
- Alternativen suchen
Originale Begegnung / Realanschauung
- Herstellung (Rivella, Emmi, Henniez,...) besuchen
- selber Süssgetränk herstellen
Prozess – und Erlebnisorientierung
- Wettbewerbsdurchführung
- Ausstellung organisieren
- Pausenkiosk aufbauen
Montag, 4. Juni 2007
Bring- und Hol-Tag
Es kam auch vor, dass schlussendlich garnichts gefunden wurde.
2. Sachen, von denen ich mich trennen kann
Sachen die, keine zu grosse Bedeutung für mich haben
Sachen die noch funktionstüchtig sind
Sachen, die die andern ansprechen
3. Wir nahmen die Gegenstände leichten Herzens mit, weil wir Gegenstände mit nahmen, die wir gerne abgeben. Die Tatsache, dass andere sich darüber freuen können, machte die Abgabe noch leichter
4. Es löste Freude und Erinnerungen aus
Im ersten Moment gefallen viele Dinge, man überlegt sich aber genau ob man etwas mitnimmt, weil man weiss, dass der andere diesen Gegenstand ja genau nicht mehr braucht.
Man überlegt sich, von wem wohl die Sachen sind und warum sie von dieser Person nicht mehr gebraucht werden, dies macht es spannend. Es fällt manchmal leichter, etwas zu nehmen wenn man weiss von wem es ist.
5. Es ist nicht schlimm, wenn etwas zurück geblieben ist, weil man weiss, dass es noch einmal weiter gegeben wird und weil man es nicht mehr zurück nehmen muss. Man rechnete von Anfang an damit, dass nicht alles weg geht.
6. Bei allen war das Verhältnis von gebrachten und mitgenommenem etwa ausgeglichen. Wenn es mehr Gegenstände gegeben hätte die einem entsprechen, hätte man auch mehr mitgenommen. Die Anzahl spielte keine Rolle. Man hat kein schlechtes Gewissen, wenn man mehr mitnimmt, aber empfindet es auch nicht als schlimm, wenn man weniger wegträgt.
7. Mehrere Klasse müssten daran teilnehmen. Lehrperson müsste die Gegenstände überprüfen. Klare Regelung. Was sind sinnvolle Gegenstände zum mitbringen müsste geklärt werden.
Weggeben und weitergeben muss thematisiert werden. Mit Weitergeben an 3. Welt Länder verbinden. Jeder nimmt 3 Gegenstände mit, aber nur einen wieder nach Hause, Rest wird weitergegeben.
Samstag, 2. Juni 2007
Zuerst wollte ich Ihnen ein Feedback zur Umsetzung von 21. 5. geben. Ihren Beitrag habe ich jedoch nicht gefunden. -?- Bitte stellen Sie diesen noch auf den Blog. - Dafür kommentiere ich kurz Ihre Herz-Posts. Mich hat überrascht, wie positiv der Artikel bei Ihnen allen angekommen ist. Vera schreibt, dass sie sehr angetan wurde und erläutert Stichworte daraus, was ich wertvoll finde. Ih - nimmt ebenfalls Stellung - mit einigen Bedenken - und leitet Folgerungen für die zukünftige Praxis ab. Hier gefallen mir auch die konkreten Vorschläge passend zum Blogthema.
Die Äusserungen zum bewussten Naturerlebnis, wie könnte es anders sein, fallen wertschätzend und sehr persönlich aus. Leider kommt der bewusste Naturgenuss für viele unter Ihnen momentan etwas zu kurz, wie es heisst. Die Natur gilt eindeutig als Energie- und Ruhequelle und noch vieles mehr. Das "geforderte Naturerlebnis" über Pfingsten machte dies wohl wieder deutlich. Veras Erlebnis im Engadin, die Beschreibung der Enziane, des Gletschers, des Berninagebiets, der frischen Luft - ich habe grosse Lust demnächst im Bernina-Gebiet zu wandern.
Eine gute Zeit und herzliche Grüsse
Ru