Montag, 11. Juni 2007

Konsum von Süssgetränken

Aufbau
  1. Betroffenheit
  2. Analyse der Bedürfnisse und Handlungsbedingungen
  3. Fachliche Aufarbeitung
  4. Umsetzungsskizze
  5. Überprüfung der Umsetzungsskizze anhand der Qualitätsmerkmale

1. Betroffenheit










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2. Analyse der Bedürfnisse und Handlungsbedingungen











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3. Fachliche Aufarbeitung

Hintergrundinformationen & Studien

-->Dickmacher Süssgetränke

http://www.astrazeneca.de/az/content/005/010_archiv/139.jsp

-->NZZ-Artikel „Trinken macht nicht satt“

http://www.nzz.ch/2007/05/13/ws/articleF3VX5.html

-->ETH-Studie über die Gewichtszunahme von Schweizer Kindern

http://www.ethlife.ethz.ch/articles/tages/adipositas.html

-->Coca-Cola, Süssgetränke als Diabetes und Adipositas-Risiko

http://www.medknowledge.de/abstract/med/med2004/09-2004-5-coca-cola-da.htm

-->Coca-Cola

http://www.cocacola.ch/speed.asp

-->Wasser als Lifestyle-Produkt (Zeitungsartikel)

http://www.htr.ch/doc/doc_download.cfm?uuid=15365CD4D9D9424C4B23F15088A4504F&&IRACER_AUTOLINK&&

-->Süssgetränke mit Koffein stören den Schlaf von Kindern und Jugendlichen

http://www.schatzk%c3%a4stchen.ch/News/news.htm#Anker-koffein


Ratgeber / Tipps

-->Kinder-Diäten: Verzicht auf Süssgetränke

http://www.medknowledge.de/abstract/med/med2006/03-2006-10-kinder-diaet-da.htm


Projekte

-->Keine Süssgetränke im Angebot an Schulen (Kanton Basel Stadt)

www.heute-online.ch/news/basel/artikel59708

-->Postulat über die Verbannung von Süssgetränken von der Schule (Kanton Luzern)

www.lu.ch/download/gr-geschaefte/2003-2007/p_801.pdf

-->Pausenmilch; Weshalb ist Milch besser als Süssgetränke à Ein Projekt des Kantons St.Gallen

http://www.volkszeitung.ch/8888.html

-->Baselland: Motion „Keine Süssgetränke an den Schulen“

http://www.bl.ch/docs/parl-lk/vorstoesse/2007/2007-086.htm


Wirkung der Werbung

-->Hintergrundinformationen der Werbekampagne „Welche Farbe hat dein Durst?“ von Rivella

www.apg.ch/ResourceImage.aspx?raid=2431


Didaktische Materialien

-->Werkstattkoffer „Ernährung“ des RDZ Wattwil

www.rdz.sg.ch/home/rdz_wattwil/angebote/mediathek/lernkisten.Par.0043.File.tmp/Inhaltsverzeichnis.pdf

-->Alles Pet oder Glas oder was? à Unterrichtsvorschläge und Sachinformationen zu Verpackungen

www.svi-verpackung.ch/de/Services/3&Dossier_Verpackung/media/03_Pet_oder_Glas.pdf


4. Umsetzungsskizze

Die Unterrichtsvorschläge können angepasst auf jeder Stufe durchgeführt werden.

Einstieg


- Lieblingsgetränke mitbringen

- Besprechung: Was denkt ihr, welche Getränke sind gesund? (Kategorienbilden)

-->Trinkprotokoll-Führen (vor Einstieg ins Thema)

Wissen aneignen


- Zuckergehalt überprüfen à Zuckerdetektiv (Zuckerwürfel werden neben Getränk gelegt)

- Sirup-Test: Geschmackssinn überlisten à leichter Sirup mit roter Lebensmittelfarbe

- Folgen von Süssgetränken aufzeigen (Abschreckung)

- Was gibt es für Alternativen à selbst suchen à Liste

- Informierende Plakate zu Süssgetränken gestalten für Ausstellung


Wettbewerb und Ausstellung

Null-Zucker-Woche

- Selber Getränk herstellen à Wettbewerb „Bestes Getränke mit möglichst wenig Zucker“

--> mit vorgegebenen Zutaten

-->nach Rezepten

-->selbst Rezepte erfinden

--> Rezept muss festgehalten werden

- Werbeplakat und Slogan dazu gestalten

- Ausstellung der Informationen und Wettbewerbsgetränke

-->Kinder der anderen Klassen testen die neuen Getränke und bewerten sie

- Wettbewerb auswerten à Punkte verteilen

- Es wird eine Fastenwoche durchgeführt

- die Kinder führen ein Protokoll

Elternabend


- Elternabend gestalten an dem Eltern Ausstellung besuchen, ev. mit Präsentationen der Kinder


Pausenkiosk

Neue Getränke- Woche

- Wettbewerb Sieger werden verteilt

- Rezepte dazu werden abgegeben

- Trink-Protokoll führen

- neue Rezepte sollen wenn möglich ausprobiert werden

Weitere Ideen


-->Verpackungsmaterial

-->Tee/Trinken in verschiedenen Kulturen

-->Ernährung

-->Gesundheit

-->Süssgetränke als Suchtmittel

-->„Wasser als Lebensursprung“

-->Herkunft der Getränke

-->Konservierung



Getränke für Kinder (Rezepte):

http://www.blinde-kuh.de/kueche/rezepte-getraenke.html

http://www.naturkost.de/basics/kochen-und-kinder/getraenke.htm

http://www.daskochrezept.de/geschmacksache/babyrezepte-kinderrezepte/getraenke/


Kinderbuch:

- Kesper, I. (1995): Tee, bitte!, Luzern: Kinderbuchverlag

Getränke und Rezepte:

- Naegeli-Streuli, E. (1994): Peperoni, Zürich: Kantonaler Lehrmittelverlag


5. Umsetzungsskizze anhand der Qualitätsmerkmale

Fokus Kind

Kindsgemässheit

  • Kindergeburtstag mit Süssgetränken
  • Kinder trinken viele Süssgetränke
  • spezielle Kinder-Süssgetränke (z.B. Capri-Sonne)

Lebensnähe

  • Überall wird Werbung dafür gemacht
  • Alltag à oft gibt es kaum etwas anderes zu trinken
  • Getränke werden mitgebracht
  • Protokolle führen

Gegenwartsbezug und Zukunftsbedeutung

  • Übergewicht bei Kindern
  • Karies
  • ADHS à Zuckerkonsum und Hyperaktivität
  • Werbung durchschauen


Fokus Sache

Sachgemässheit

  • Forschungsergebnisse zeigen, dass Kinder, die zu viel Süssgetränke konsumieren an Übergewicht leiden
  • Zusammenhang Hyperaktivität – Zucker
  • Nachweis Zuckergehalt

Multiperspektivität

  • Folgen von Süssgetränken
  • Werbung
  • Verpackung
  • Alternativen suchen
  • Tee in verschiedenen Kulturen
  • Süssgetränke als Suchtmittel

Wert – und Sinnorientierung

  • Sucht und Prävention
  • Nachhaltigkeit (Verpackungen, Transport)
  • Gesundheitsförderung


Fokus Lernen

Exemplarizität

  • nach Alternativen suchen à Übertragen auf Nahrungsmittel
  • der Werbung nicht vertrauen

Problemorientierung / exploratives Lernen

  • Genuss ohne Zucker erreichen

Handlungsorientierung

  • Selber neue Drinks herstellen
  • Trinkverhalten beobachten und verändern
  • Alternativen suchen

Originale Begegnung / Realanschauung

  • Herstellung (Rivella, Emmi, Henniez,...) besuchen
  • selber Süssgetränk herstellen

Prozess – und Erlebnisorientierung

  • Wettbewerbsdurchführung
  • Ausstellung organisieren
  • Pausenkiosk aufbauen

Montag, 4. Juni 2007

Bring- und Hol-Tag

1. Man musste suchen, um etwas zu finden von dem man sich trennen kann, das aber andere ansprechen wird. Erinnerungen tauchten bei der Auswahl auf.
Es kam auch vor, dass schlussendlich garnichts gefunden wurde.

2. Sachen, von denen ich mich trennen kann
Sachen die, keine zu grosse Bedeutung für mich haben
Sachen die noch funktionstüchtig sind
Sachen, die die andern ansprechen

3. Wir nahmen die Gegenstände leichten Herzens mit, weil wir Gegenstände mit nahmen, die wir gerne abgeben. Die Tatsache, dass andere sich darüber freuen können, machte die Abgabe noch leichter

4. Es löste Freude und Erinnerungen aus
Im ersten Moment gefallen viele Dinge, man überlegt sich aber genau ob man etwas mitnimmt, weil man weiss, dass der andere diesen Gegenstand ja genau nicht mehr braucht.
Man überlegt sich, von wem wohl die Sachen sind und warum sie von dieser Person nicht mehr gebraucht werden, dies macht es spannend. Es fällt manchmal leichter, etwas zu nehmen wenn man weiss von wem es ist.


5. Es ist nicht schlimm, wenn etwas zurück geblieben ist, weil man weiss, dass es noch einmal weiter gegeben wird und weil man es nicht mehr zurück nehmen muss. Man rechnete von Anfang an damit, dass nicht alles weg geht.

6. Bei allen war das Verhältnis von gebrachten und mitgenommenem etwa ausgeglichen. Wenn es mehr Gegenstände gegeben hätte die einem entsprechen, hätte man auch mehr mitgenommen. Die Anzahl spielte keine Rolle. Man hat kein schlechtes Gewissen, wenn man mehr mitnimmt, aber empfindet es auch nicht als schlimm, wenn man weniger wegträgt.

7. Mehrere Klasse müssten daran teilnehmen. Lehrperson müsste die Gegenstände überprüfen. Klare Regelung. Was sind sinnvolle Gegenstände zum mitbringen müsste geklärt werden.
Weggeben und weitergeben muss thematisiert werden. Mit Weitergeben an 3. Welt Länder verbinden. Jeder nimmt 3 Gegenstände mit, aber nur einen wieder nach Hause, Rest wird weitergegeben.

Samstag, 2. Juni 2007

Liebe Gruppe Ernährung - hier und überall

Zuerst wollte ich Ihnen ein Feedback zur Umsetzung von 21. 5. geben. Ihren Beitrag habe ich jedoch nicht gefunden. -?- Bitte stellen Sie diesen noch auf den Blog. - Dafür kommentiere ich kurz Ihre Herz-Posts. Mich hat überrascht, wie positiv der Artikel bei Ihnen allen angekommen ist. Vera schreibt, dass sie sehr angetan wurde und erläutert Stichworte daraus, was ich wertvoll finde. Ih - nimmt ebenfalls Stellung - mit einigen Bedenken - und leitet Folgerungen für die zukünftige Praxis ab. Hier gefallen mir auch die konkreten Vorschläge passend zum Blogthema.

Die Äusserungen zum bewussten Naturerlebnis, wie könnte es anders sein, fallen wertschätzend und sehr persönlich aus. Leider kommt der bewusste Naturgenuss für viele unter Ihnen momentan etwas zu kurz, wie es heisst. Die Natur gilt eindeutig als Energie- und Ruhequelle und noch vieles mehr. Das "geforderte Naturerlebnis" über Pfingsten machte dies wohl wieder deutlich. Veras Erlebnis im Engadin, die Beschreibung der Enziane, des Gletschers, des Berninagebiets, der frischen Luft - ich habe grosse Lust demnächst im Bernina-Gebiet zu wandern.

Eine gute Zeit und herzliche Grüsse
Ru