Montag, 11. Juni 2007

Konsum von Süssgetränken

Aufbau
  1. Betroffenheit
  2. Analyse der Bedürfnisse und Handlungsbedingungen
  3. Fachliche Aufarbeitung
  4. Umsetzungsskizze
  5. Überprüfung der Umsetzungsskizze anhand der Qualitätsmerkmale

1. Betroffenheit










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2. Analyse der Bedürfnisse und Handlungsbedingungen











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3. Fachliche Aufarbeitung

Hintergrundinformationen & Studien

-->Dickmacher Süssgetränke

http://www.astrazeneca.de/az/content/005/010_archiv/139.jsp

-->NZZ-Artikel „Trinken macht nicht satt“

http://www.nzz.ch/2007/05/13/ws/articleF3VX5.html

-->ETH-Studie über die Gewichtszunahme von Schweizer Kindern

http://www.ethlife.ethz.ch/articles/tages/adipositas.html

-->Coca-Cola, Süssgetränke als Diabetes und Adipositas-Risiko

http://www.medknowledge.de/abstract/med/med2004/09-2004-5-coca-cola-da.htm

-->Coca-Cola

http://www.cocacola.ch/speed.asp

-->Wasser als Lifestyle-Produkt (Zeitungsartikel)

http://www.htr.ch/doc/doc_download.cfm?uuid=15365CD4D9D9424C4B23F15088A4504F&&IRACER_AUTOLINK&&

-->Süssgetränke mit Koffein stören den Schlaf von Kindern und Jugendlichen

http://www.schatzk%c3%a4stchen.ch/News/news.htm#Anker-koffein


Ratgeber / Tipps

-->Kinder-Diäten: Verzicht auf Süssgetränke

http://www.medknowledge.de/abstract/med/med2006/03-2006-10-kinder-diaet-da.htm


Projekte

-->Keine Süssgetränke im Angebot an Schulen (Kanton Basel Stadt)

www.heute-online.ch/news/basel/artikel59708

-->Postulat über die Verbannung von Süssgetränken von der Schule (Kanton Luzern)

www.lu.ch/download/gr-geschaefte/2003-2007/p_801.pdf

-->Pausenmilch; Weshalb ist Milch besser als Süssgetränke à Ein Projekt des Kantons St.Gallen

http://www.volkszeitung.ch/8888.html

-->Baselland: Motion „Keine Süssgetränke an den Schulen“

http://www.bl.ch/docs/parl-lk/vorstoesse/2007/2007-086.htm


Wirkung der Werbung

-->Hintergrundinformationen der Werbekampagne „Welche Farbe hat dein Durst?“ von Rivella

www.apg.ch/ResourceImage.aspx?raid=2431


Didaktische Materialien

-->Werkstattkoffer „Ernährung“ des RDZ Wattwil

www.rdz.sg.ch/home/rdz_wattwil/angebote/mediathek/lernkisten.Par.0043.File.tmp/Inhaltsverzeichnis.pdf

-->Alles Pet oder Glas oder was? à Unterrichtsvorschläge und Sachinformationen zu Verpackungen

www.svi-verpackung.ch/de/Services/3&Dossier_Verpackung/media/03_Pet_oder_Glas.pdf


4. Umsetzungsskizze

Die Unterrichtsvorschläge können angepasst auf jeder Stufe durchgeführt werden.

Einstieg


- Lieblingsgetränke mitbringen

- Besprechung: Was denkt ihr, welche Getränke sind gesund? (Kategorienbilden)

-->Trinkprotokoll-Führen (vor Einstieg ins Thema)

Wissen aneignen


- Zuckergehalt überprüfen à Zuckerdetektiv (Zuckerwürfel werden neben Getränk gelegt)

- Sirup-Test: Geschmackssinn überlisten à leichter Sirup mit roter Lebensmittelfarbe

- Folgen von Süssgetränken aufzeigen (Abschreckung)

- Was gibt es für Alternativen à selbst suchen à Liste

- Informierende Plakate zu Süssgetränken gestalten für Ausstellung


Wettbewerb und Ausstellung

Null-Zucker-Woche

- Selber Getränk herstellen à Wettbewerb „Bestes Getränke mit möglichst wenig Zucker“

--> mit vorgegebenen Zutaten

-->nach Rezepten

-->selbst Rezepte erfinden

--> Rezept muss festgehalten werden

- Werbeplakat und Slogan dazu gestalten

- Ausstellung der Informationen und Wettbewerbsgetränke

-->Kinder der anderen Klassen testen die neuen Getränke und bewerten sie

- Wettbewerb auswerten à Punkte verteilen

- Es wird eine Fastenwoche durchgeführt

- die Kinder führen ein Protokoll

Elternabend


- Elternabend gestalten an dem Eltern Ausstellung besuchen, ev. mit Präsentationen der Kinder


Pausenkiosk

Neue Getränke- Woche

- Wettbewerb Sieger werden verteilt

- Rezepte dazu werden abgegeben

- Trink-Protokoll führen

- neue Rezepte sollen wenn möglich ausprobiert werden

Weitere Ideen


-->Verpackungsmaterial

-->Tee/Trinken in verschiedenen Kulturen

-->Ernährung

-->Gesundheit

-->Süssgetränke als Suchtmittel

-->„Wasser als Lebensursprung“

-->Herkunft der Getränke

-->Konservierung



Getränke für Kinder (Rezepte):

http://www.blinde-kuh.de/kueche/rezepte-getraenke.html

http://www.naturkost.de/basics/kochen-und-kinder/getraenke.htm

http://www.daskochrezept.de/geschmacksache/babyrezepte-kinderrezepte/getraenke/


Kinderbuch:

- Kesper, I. (1995): Tee, bitte!, Luzern: Kinderbuchverlag

Getränke und Rezepte:

- Naegeli-Streuli, E. (1994): Peperoni, Zürich: Kantonaler Lehrmittelverlag


5. Umsetzungsskizze anhand der Qualitätsmerkmale

Fokus Kind

Kindsgemässheit

  • Kindergeburtstag mit Süssgetränken
  • Kinder trinken viele Süssgetränke
  • spezielle Kinder-Süssgetränke (z.B. Capri-Sonne)

Lebensnähe

  • Überall wird Werbung dafür gemacht
  • Alltag à oft gibt es kaum etwas anderes zu trinken
  • Getränke werden mitgebracht
  • Protokolle führen

Gegenwartsbezug und Zukunftsbedeutung

  • Übergewicht bei Kindern
  • Karies
  • ADHS à Zuckerkonsum und Hyperaktivität
  • Werbung durchschauen


Fokus Sache

Sachgemässheit

  • Forschungsergebnisse zeigen, dass Kinder, die zu viel Süssgetränke konsumieren an Übergewicht leiden
  • Zusammenhang Hyperaktivität – Zucker
  • Nachweis Zuckergehalt

Multiperspektivität

  • Folgen von Süssgetränken
  • Werbung
  • Verpackung
  • Alternativen suchen
  • Tee in verschiedenen Kulturen
  • Süssgetränke als Suchtmittel

Wert – und Sinnorientierung

  • Sucht und Prävention
  • Nachhaltigkeit (Verpackungen, Transport)
  • Gesundheitsförderung


Fokus Lernen

Exemplarizität

  • nach Alternativen suchen à Übertragen auf Nahrungsmittel
  • der Werbung nicht vertrauen

Problemorientierung / exploratives Lernen

  • Genuss ohne Zucker erreichen

Handlungsorientierung

  • Selber neue Drinks herstellen
  • Trinkverhalten beobachten und verändern
  • Alternativen suchen

Originale Begegnung / Realanschauung

  • Herstellung (Rivella, Emmi, Henniez,...) besuchen
  • selber Süssgetränk herstellen

Prozess – und Erlebnisorientierung

  • Wettbewerbsdurchführung
  • Ausstellung organisieren
  • Pausenkiosk aufbauen

Montag, 4. Juni 2007

Bring- und Hol-Tag

1. Man musste suchen, um etwas zu finden von dem man sich trennen kann, das aber andere ansprechen wird. Erinnerungen tauchten bei der Auswahl auf.
Es kam auch vor, dass schlussendlich garnichts gefunden wurde.

2. Sachen, von denen ich mich trennen kann
Sachen die, keine zu grosse Bedeutung für mich haben
Sachen die noch funktionstüchtig sind
Sachen, die die andern ansprechen

3. Wir nahmen die Gegenstände leichten Herzens mit, weil wir Gegenstände mit nahmen, die wir gerne abgeben. Die Tatsache, dass andere sich darüber freuen können, machte die Abgabe noch leichter

4. Es löste Freude und Erinnerungen aus
Im ersten Moment gefallen viele Dinge, man überlegt sich aber genau ob man etwas mitnimmt, weil man weiss, dass der andere diesen Gegenstand ja genau nicht mehr braucht.
Man überlegt sich, von wem wohl die Sachen sind und warum sie von dieser Person nicht mehr gebraucht werden, dies macht es spannend. Es fällt manchmal leichter, etwas zu nehmen wenn man weiss von wem es ist.


5. Es ist nicht schlimm, wenn etwas zurück geblieben ist, weil man weiss, dass es noch einmal weiter gegeben wird und weil man es nicht mehr zurück nehmen muss. Man rechnete von Anfang an damit, dass nicht alles weg geht.

6. Bei allen war das Verhältnis von gebrachten und mitgenommenem etwa ausgeglichen. Wenn es mehr Gegenstände gegeben hätte die einem entsprechen, hätte man auch mehr mitgenommen. Die Anzahl spielte keine Rolle. Man hat kein schlechtes Gewissen, wenn man mehr mitnimmt, aber empfindet es auch nicht als schlimm, wenn man weniger wegträgt.

7. Mehrere Klasse müssten daran teilnehmen. Lehrperson müsste die Gegenstände überprüfen. Klare Regelung. Was sind sinnvolle Gegenstände zum mitbringen müsste geklärt werden.
Weggeben und weitergeben muss thematisiert werden. Mit Weitergeben an 3. Welt Länder verbinden. Jeder nimmt 3 Gegenstände mit, aber nur einen wieder nach Hause, Rest wird weitergegeben.

Samstag, 2. Juni 2007

Liebe Gruppe Ernährung - hier und überall

Zuerst wollte ich Ihnen ein Feedback zur Umsetzung von 21. 5. geben. Ihren Beitrag habe ich jedoch nicht gefunden. -?- Bitte stellen Sie diesen noch auf den Blog. - Dafür kommentiere ich kurz Ihre Herz-Posts. Mich hat überrascht, wie positiv der Artikel bei Ihnen allen angekommen ist. Vera schreibt, dass sie sehr angetan wurde und erläutert Stichworte daraus, was ich wertvoll finde. Ih - nimmt ebenfalls Stellung - mit einigen Bedenken - und leitet Folgerungen für die zukünftige Praxis ab. Hier gefallen mir auch die konkreten Vorschläge passend zum Blogthema.

Die Äusserungen zum bewussten Naturerlebnis, wie könnte es anders sein, fallen wertschätzend und sehr persönlich aus. Leider kommt der bewusste Naturgenuss für viele unter Ihnen momentan etwas zu kurz, wie es heisst. Die Natur gilt eindeutig als Energie- und Ruhequelle und noch vieles mehr. Das "geforderte Naturerlebnis" über Pfingsten machte dies wohl wieder deutlich. Veras Erlebnis im Engadin, die Beschreibung der Enziane, des Gletschers, des Berninagebiets, der frischen Luft - ich habe grosse Lust demnächst im Bernina-Gebiet zu wandern.

Eine gute Zeit und herzliche Grüsse
Ru

Mittwoch, 30. Mai 2007

Natur bewusst erleben

Über Pfingsten hatte ich leider keine Zeit, da ich mir das Wochenende zuvor, also an Auffahrt, bereits zwei Tage "frei" genommen habe. Ich war mit meiner Familie im Engadin wandern. Obwohl ich schon so oft im Engadin war, bestaunte ich die Berge bewusster als früher. Es war schön zu sehen, wie mehr oder weniger ursprünglich die Natur in den Bergen noch ist. Dass hier ein Baum einfach wachsen kann, und zwar so krumm, wie er will! Schön war vor allem, dass ich sooooo viele Enziane gesehen habe. Als Kind habe ich diese kleine tief blaue Bume immer gesucht, jedoch fast nie gesehen! Und bei dieser einen Wanderung, auf dem Bernina-Pass, sah ich lauter blaue Flecken in der Weide. Einfach herrlich! Ich war richtig glücklich, dass ich endlich ein Enzian gesehen habe und es diese noch gibt. Denn irgendwie habe ich die Hoffnung bereits aufgegeben, dass es diese überhaupt noch gibt.


Bei der Rückfahrt zur Wohnung kamen wir am Morteratsch-Gletscher vorbei. Ein Gletscher, der ziemlich rasch zurückgeht, wie die meisten Gletscher in der Schweiz. Leider hatten wir keine Zeit mehr, um noch bis zur Gletscherzunge zu wandern. Aber dies habe ich mir fest vorgenommen, in naher Zukunft noch zu machen (solange es den Geltscher noch gibt!!!). Deshalb wollte ich unbedingt noch ein Foto zur Erinnerung machen. Wer weiss, wie es in ein paar Jahren aussieht...

Es war für mich ein unglaublich schönes Gefühl, der Natur wieder einmal so nahe zu sein. Mir ist wieder einmal bewusst geworden, wiel viel Energie ich aus der Natur tanken kann und wie gut es tut, an der frischen Luft zu sein, ohne den Alltagsstress. Zu Hause gehe ich auch oft spazieren, denke aber immer daran, was ich noch alles tun müsste. Diese zwei Tage waren für mich wie eine Woche Urlaub! Ich hatte es bitter nötig und konnte viele wunderschöne Schnappschüsse machen, die mich jetzt, während dem Prüfungsstress an die Erholung in den Bergen erinnern!

In Bezug auf unser Blogthema fällt mir dazu nicht sehr viel ein. Ausser dass ich im Engadin sehr gut gegessen habe, obwohl fast alle Restaurants geschlossen haben. Dies hat damit zu tun, dass diese Leute nun Ferien haben und ihre Energie an einem Ort auftanken, damit sie ab Juni für die Sommersaison gerüstet sind. Man erkennt unschwer die Zusammenhänge! Weil der Bäcker, wie ich vielleicht die Natur geniessen wollte und seine Energie auftankte, musste ich auf frisches Brot verzichten. Nun, ich habe es auch ohne frisches Brot zum Frühstück überlebt und hoffe, dass der Bäcker seine Ferien geniessen konnte, damit er nächste Woche wieder frisch und erholt seine Kunden befriedigen kann!







Stadt vs. Land

Ich habe die Pfingsttage mitten in der Stadt Zürich verbracht. Dies hat mich veranlasst im Zusammenhang mit dem Wochenimpuls ein kleines persönliches Experiment durchzuführen. Ich habe mich in den Vorgarten gesetzt und für eine Weile mit geschlossenen Augen alle Geräusche auf mich wirken lassen. Ehrlich gesagt war ich sehr schnell versucht meinen Versuch abzubrechen, denn da war ein solch riesiges Geräuschedurcheinander. Da ist mir wieder einmal so richtig bewusst geworden, welch grossen Einfluss wir auf die Natur nehmen. Ich muss schon sagen, dass ich mir heimlich die Ruhe gewünscht, wie ich sie zu Hause auf dem Land geniessen kann. Ich schätze es sehr, wenn ich in wenigen Minuten abseits von befahrenen Strassen spazieren und die frische Luft, die natürlichen Geräusche und die Ruhe geniessen kann. Ich kann mir dadurch sehr gut den Kopf leeren oder einfach neue Kraft tanken. Die Natur löst bei mir teilweise auch einfach Bewunderung und Staunen aus. Oft kommen diese Momente sehr unerwartet auf einem Spaziergang, während einer Reise oder einfach zu Hause. Sei es ein toller Ausblick von einer Anhöhe, ein unberührter Flussabschnitt oder einfach eine Blume...


Energie in und aus der Natur tanken

Leider hatte ich über die Pfingsten nicht wirklich Zeit, die Natur zu geniessen, da ich sehr viel für die Schule machen musste, das Problem, das wohl alle zur Zeit haben. Ausserdem war das Wetter auch nicht immer gut.
Sonst geniesse ich es, einfach in der Natur zu sitzen, zu lauschen und meine Gedanken schweifen zu lassen. Dadurch kann ich auch Energie tanken und danach mit Elan eine neue Aufgabe in Angriff nehmen.
Für mich ist die Natur etwas Wichtiges, ich schätze vor allem die Ruhe und die Ausgeglichenheit, welche ich in der Natur erfahren kann . Diese Ausgeglichenheit überträgt sich auch auf mich. Deshalb kann ich mich auch gut erholen, wenn ich mich wieder über etwas aufgeregt habe.
Für mich ist es sehr wichtig, dass ich in der Natur leben kann und nicht in einer Stadt aufgewachsen bin. Dadurch habe ich immer wieder die Möglichkeit, sofort in der Natur zu sein und sie zu geniessen, ohne einen weiten Weg in Kauf nehmen zu müssen.
Ich mache auch sehr gerne Sport in der Natur. Dabei nehme ich die Natur mit allen Sinnen wahr. Es ist mir wichtig, dass ich dabei aber die Natur nicht negativ beeinflusse.
Also ich hoffe, dass ich die Natur bald wieder in vollen Zügen geniessen kann!!!

Ruhiges Plätzchen

Ganz in der Nähe meines Wohnortes gibt es einen schönen Ort mit einem Bänkli, an dem man das Dorf gut überblicken kann. Für mich ist es ein ideales Ausflugsziel, wenn ich nach strengem Studium etwas Abwechslung brauche. Der Weg dorthin führt an Wiesen und Feldern, an Bach und Wald vorbei. Gerade in dieser Jahreszeit freue ich mich, wenn mir der Geruch von frisch gemähtem Gras in die Nase steigt. Es erinnert mich an meine Kindheit, als ich jeweils bei meiner Grossmutter und anderen Verwandten auf Besuch war.
Wenn ich auf dem Bänkli sitze habe ich einen fantastischen Ausblick über das Tal. Immer wieder bin ich fasziniert von den Bergen. Mal scheinen sie ganz nah, oder auch fern. Meist sind sie bis Ende Juni schneebedeckt und im September haben sie auch schon wieder eine weisse Krone. Dann schweift mein Blick Richtung Himmel und an manchen Tagen ist er voller Kondensstreifen der Flugzeuge. Die Wolken verzieren ihn ebenfalls kunstvoll. Neben dem Blick in die Ferne, ist der Blick in die Nähe auch interessant. Wie zum Beispiel die Ameise , die unermüdlich Material für ihr Zuhause zusammenträgt.
Wenn ich mich in der Natur aufhalte, fühle ich mich frei. Ich komme auf andere Gedanken und für manches Problem hat sich schon eine Lösung ergeben. Ich finde es ein schönes Gefühl, ein Teil der grossen Natur zu sein. Es wird mir aber auch bewusst, wie klein ich eigentlich bin. Meine Nahrung kommt von den Feldern und Tieren, die auf den Wiesen weiden. Jedes Jahr gibt der Boden Nahrung hervor, damit ich das Jahr über genug zu essen habe. Das heisst für mich, dass ich der Natur aber auch Sorge tragen muss, damit ich noch lange von ihr profitieren kann.

Dienstag, 29. Mai 2007

Natur in meiner Umgebung

Diese Woche nahm ich mir die Zeit, mich trotz all den Dingen, die ich noch zu tun hätte, für eine halbe Stunde unter einen Baum zu setzen. Ich beobachtete einen Vogel und starrte während längere Zeit auf das Astloch, in dem er verschwand. Es war für mich wohltuend, die Stille des Vogelgezwitschers zu geniessen, in einer Zeit, in der man die Zeit dazu nicht hat, sondern sich nehmen muss.
Die Natur hat eine sehr beruhigende Wirkung auf mich, ich kann Energie tanken von ihr.
Leider kommt es selten vor, dass ich in die Natur gehe und bewusst geniesse. Trotz dem kann ich sagen, dass es mir sehr wichtig ist, die Natur in meiner Umgebung zu haben. Dies merkte ich vor allem, als ich in eine Stadtwohnung zog. Wie vermisste ich da auf einmal den Blick auf die Churfirsten jeden Morgen, oder unseren Garten, mit dem vielen grün. Dinge, die ich nicht sehr bewusst wahrnehme, die mir aber sehr wichtig geworden sind. Jedes Wochenende freue ich mich, ins Toggenburg zurück zukehren und die Natur ganz selbstverständlich um mich zu haben.

Wie schon gesagt, nehme ich die Natur eher unbewusst wahr, dementsprechend handelte ich auch in Bezug auf meine Ernährung. Ich überlegte garnicht lange, welches Gemüse ich kaufen soll, sondern nahm einfach das erst beste. Ich glaube, dieses Thema muss ich hier aber nicht noch einmal beschreiben...
Übrigens, letzhin sah ich in einem Supermarkt ein Plakat mit dem Foto des Lokalproduzenten von Salat etc., auf seinen Produkten stand jeweils sein Name. Ich finde dies eine sehr schöne Idee, da muss man sich nämlich nicht mehr fragen, woher das, was wir essen kommt und durch wie viele Hände es wohl schon gegangen ist!

Freitag, 25. Mai 2007

Mit kleinen Schritten vorwärts...

Mir hat in diesem Text von Herz besonders die Methode des Überprüfens der eigenen Schule auf ihre Nachhaltigkeit gefallen. Dabei haben mich die Ausführungen zu den Solaranlagen sehr beeindruckt! Meiner Meinung nach sollte man die Thematik rund um Nachhaltigkeit und die Agenda 21 in der unmittelbaren Umgebung beginnen. So auch im Schulhaus, denn wie beschrieben, beginnt auch ein langer Weg mit einem Schritt, auch wenn dieser noch so klein ist. Das Wichtigste dabei ist jedoch, dass man es nicht dabei belässt, sondern weitergeht, mal mit kleinen, mal mit grösseren Schritten und dabei immer wieder das Ziel / die Ziele im Auge behalten. Dazu passt meiner Meinung nach auch das Zitat von From, dass man Visionen haben muss, um die Motivation haben sich anzustrengen (& demnach weiterzugehen). Auf die Schule und den Unterricht übertragen finde ich es wichtig, dass man also bei sich selbst beginnt und dann den (Wirkungs-)kreis stetig vergrössern kann. Für den Unterricht bedeutet dies für mich, dass es wichtig ist, dass die Kinder gewisse Verhaltensweisen automatisieren, denn so können diese auch nach aussen in die Familien oder in Freundeskreise getragen werden. Die Schule & ihre Lehrpersonen haben dabei eine wichtige Vorbildsfunktion. Es sind aber nicht nur Verhaltensweisen, die mir wichtig sind, sondern auch den Kindern die Möglichkeit zu geben darüber zu diskutieren, hinterfragen & reflektieren. Denn fehlen diese Fähigkeiten, werden weitere Schritte auf dem Weg immer schwieriger…

Umsetzung der Agenda 21 in der Schule

Als ich den Text las, gingen mir sehr viele Gedanken durch den Kopf. Einige wichtige Sätze haben mich zum Nachdenken angeregt.

"Jeder kann von jedem lernen".
Dies finde ich gerade in der Schule sehr wichtig. Die Kinder sollen merken, dass auch ich als Lehrperson nicht alles weiss und überall noch dazulernen kann, auch von den Kindern!
Es wäre wünschenswert, wenn alle so denken würden. Dann hätten wir die Basis für eine globale Partnerschaft, die den Grundstein für das weitere gemeinsame Handeln legt.

"Frieden ist nicht alles. Aber ohne Frieden ist alles nichts!"
Auseinandersetzungen sind wichtig im Zusammenleben der Menschen. Konflikte müssen angesprochen und ausdiskutiert werden. Die Konflikte einfach zu ignorieren bringt ebenso wenig, wie mit Wut und Aggression reagieren. Eine gesunde Streitkultur finde ich sehr wichtig, auch für das spätere Leben der Kinder. Deshalb würde ich dies im Unterricht thematisieren. Die Kinder sollen lernen, wie man Konflikte konstruktiv löst, ohne sich gegenseitig verbal oder körperlich zu verletzen. Dennoch sollte ein friedlicher Umgang mit den Mitmenschen angestrebt werden.

Jedes schulische Fach enthält Agenda-21-Themen. Man muss nur den Blickwinkel öffnen und etwas über den eigenen Gartenhag sehen. Um ehrlich zu sein war mir bis vor kurzem auch nicht bewusst, dass wirklich jedes Thema auch aus der Sicht einer nachhaltigen Zukunft betrachtet werden kann. Ich möchte die Kinder nicht überfordern und langweilen, indem ich jedes Thema in Bezug auf eine Nachhaltige Zukunft thematisiere. Dennoch ist es zwischendurch sinnvoll und notwendig, die Kinder darauf aufmerksam zu machen.

Die Idee mit einer Ausstellung zum Thema "nachhaltige Zukunft" in einem Schaufenster fand ich super. Das möchte ich unbedingt auch einmal versuchen. Es ist einmal etwas anderes. Zudem kann die Schule auch ausserhalb des Schulhauses das alltägliche Leben mitgestalten.

Eine andere Idee, die ich sehr gut fand, war die Idee mit der Wette. In Form einer Wette sind die Kinder vielleicht auch mehr motiviert und machen umso mehr mit. Eine innovative Idee, die meiner Meinung nach bei den Kindern in Erinnerung bleibt und sie vielleicht später zu ähnlichem Verhalten anregt.

Unser Blog-Thema eignet sich meiner Meinung nach sehr gut für die Primarschule. Es kann aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und je nach Alter der Kinder vertieft und global thematisiert werden.
Ich habe mir fest vorgenommen, immer wieder Bildung einer nachhaltigen Zukunft in meinen Unterricht einfliessen zu lassen.

...man muss nur wollen...

Ich finde schon die Vorbemerkungen zum Text sehr bedeutend, sie sagen schon einiges darüber aus, wie gearbeitet werden kann und soll. Nämlich nach dem Motto "Wer will kann wollen". Am Anfang steht ein Wollen, und wenn dieses vorhanden ist, kann man mit Handeln beginnen und jede Schule kann dies, wie im Text geschrieben wird: "Jede und jeder in jeder konventionellen Schule hat die Möglichkeit, sich der Agenda 21 zu nähren."

Nur ist diese Annäherung nicht so einfach, dachte ich mir.

Man könnte ja sagen, die Kinder sind noch zu klein, die verstehen das garnicht. Der Text belehrte mich eines besseren. Er besagt zwar, "...dass sich nicht jedes Thema für jedes Alter und zu jedem Zeitpunkt eignet" Die Kinderagenda zeigt aber gleichzeitig, dass es möglich ist mit Kindern an Themen der Agenda 21 zu arbeiten.

Die Überzeugung, dass dem wirklich so ist, gewann ich in der Vorlesung vom letzen Montag. Das Beispiel von Kindern, die das Thema Spielzeuge auf eine für mich eindrückliche und der Förderung zum Nachhaltigen Handeln entsprechenden Art und Weise behandelten hat mich endgültig davon überzeugt, dass Themen der Agenda 21 mit Kindern umsetzbar ist.
Bis ich selbst in der Lage bin, ein Thema so durchzunehmen ist es wahrscheinlich noch ein langer Weg, aber der erste Schritt ist getan, nämlich das WOLLEN.

Montag, 21. Mai 2007

Alle können etwas dazu beitragen!

Der Artikel von Otto Herz zur Agenda 21 hat mir aufgezeigt, dass jede Schule diese Themen behandeln kann. Wichtig dabei ist, dass das ganze Schulhausteam mit Freude und Motivation dabei ist. Dank der „Kinderagenda“ können all die Themen kindgerecht durchgenommen werden. Diese einzelnen Kapitel der Agenda 21 sind für die Kinder relevant, schliesslich sind sie die Zukunft dieser Erde.
Der Artikel zeigt anhand von verschiedenen Beispielen auf, wie solche Projekte aussehen könnten, welche Begeisterung und Neugierde dahinter stecken und was es bei den Beteiligten auslöst. Die Kinder erwerben dabei neue Kompetenzen. Mit der direkten Konfrontation und der praktischen Arbeit werden die Kinder ihre Einstellungen und Haltungen viel eher ändern, als wenn diese Werte mittels theoretischen Unterrichts vermittelt werden möchten.
Im Artikel werden die Projekte und Ideen beschrieben, auch die Zielformulierungen der Agenda-Schule zeigen auf, wohin man möchte. Meine Bedenken dabei sind aber, wie all diese schönen Formulierungen auch wirklich umgesetzt werden können. Dies bedarf bestimmt grosser Arbeit, was man sicher bedenken muss. Aber diese Tatsache sollte uns nicht entmutigen, denn beim Beispiel der Agenda-Schule wird erwähnt, dass es Stolpersteine geben wird, aber genau diese die Arbeit interessant und reizvoll erscheinen lassen.
Für meinen zukünftigen Unterricht nehme ich weiter mit, dass es bedeutsam ist, diese Themen der Agenda 21 mit den Kindern, aber auch im Schulhausteam, anzuschauen. Dies sollte möglichst auf der handelnden Ebene und durch Realbegegnungen erfolgen.

Zu unserem Blogthema könnten verschiedene Bereiche umgesetzt werden. Im Unterricht können die verschiedenen Hauptnahrungsmittel aus mehreren Ländern miteinander verglichen werden oder die unterschiedlichen Produktionsweisen der Landwirtschaft analysiert werden. Ein weiterer Bereich wäre die Untersuchung des eigenen Essverhaltens und daraus nachhaltige Veränderungen abzuleiten, die durch die neugewonnen Erkenntnisse, die durch den Unterricht vermittelt werden, gefunden werden können. Es könnte auch untersucht und erforscht werden, weshalb nicht alle Menschen auf der Welt genügend Nahrung haben und wie man dieses Problem angehen könnte.

Wichtig bei der Thematisierung der Agenda 21 ist, dass man den Schülerinnen und Schülern vermittelt, dass sie alle etwas zur Veränderung beitragen können und sie früh dazu auffordert nicht nur die Hände in den Hosensack zu stecken und dabei zu denken, dass man nichts mehr retten oder verändern kann.

Sonntag, 20. Mai 2007

Umsetzung der Agenda 21

Der Artikel spricht einige interessante Dinge an. Nachhaltige Entwicklung kann nicht nur von einer Seite betrachtet werden, sondern muss immer aus verschiedenen Blickwinkeln angeschaut werden. Deshalb ist es gerade in den höheren Klassen wichtig, dass die verschiedenen Fachlehrkräfte zusammenarbeiten. Ausserdem ist es schön, wenn nicht nur eine Klasse an einem Thema arbeitet, sondern ein Thema mit der ganzen Schule an Projekttagen oder einer Projektwoche bearbeitet wird. Dies trägt mit Sicherheit zu einem besseren Verständnis unter den Schülern und Lehrern bei und zum allgemeinen Schulhausklima. Gemeinsame Aktivitäten verbinden einfach.
Der Artikel nimmt mir auch die Angst selber alles wissen zu müssen. Es ist keine Schande mit Experten und Fachpersonen zusammen zu arbeiten. Für die Kinder ist dies ebenfalls interessant und lehrreich. Da ich im Diplomtyp A bin, muss ich mir aber gut überlegen, was für eine Fachperson es ist und vorher gut abklären, ob sie geeignet auf dieser Stufe ist.
Ebenso finde ich eine öffentliche Präsentation oder Ausstellung zu den Themen in diesem Alter noch schwierig. Dies könnte vielleicht im dem Rahmen durchgeführt werden, in dem die Eltern eingeladen werden. Für höhere Klassen finde ich die Ideen im Text aber auch reizvoll. Gerade die genannten Kompetenzen werden real geprobt und was die Kinder von klein auf lernen können sie auch später einsetzen und ausbauen.
Der Artikel zeigt einige Möglichkeiten auf, wie die Themen der Nachhaltigkeit spannend angepackt werden können. Es ist ein grosser Ideenfundus. Man sollte sich aber auch nicht einen zu grossen Druck machen. Ich finde es sinnvoll, wenn man in kleinen Schritten beginnt und wenn man schon etwas Erfahrung hat, sich an grössere Projekte wagt.

Im Rahmen unseres Blogthemas könnten Themen wie der Weg eines bestimmten Produktes, der Umgang mit Düngemittel oder Insektenbekämpfungsmitteln oder der Schutz der Süsswasserressourcen angeschaut werden.
Beim Thema Ernährung habe ich eigentlich immer nur ans Essen gedacht. Der Text hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass das Trinken ebenso dazu gehört.

Freitag, 18. Mai 2007

Kleine Wunder des Lebens!

Für mich gibt es sehr viele Gründe, warum ich für eine nachhaltige Zukunft sorgen will. Zum einen liebe ich das Leben. Es bietet so viele unglaublich schöne Dinge! Letztes Wochenende war ich im Garten und habe mich wieder einmal bewusst umgeschaut. Es gibt so viele kleine Wunder, die für mich das Leben bereichern und verschönern. Ich möchte unbedingt, dass ich meinen Nachkommen ebenfalls solche kleine Wunder zeigen kann und sie sich darüber freuen können. Draussen in der Natur zu sein bedeutet für mich Lebensqualität. Ich möchte diese Natur erhalten, damit auch andere Menschen in der Natur Energie tanken kann. Meiner Meinung nach ist es zudem wichtig, Verantwortung zu übernehmen. Wir haben es jetzt noch in der Hand, das Steuer zu wenden. Ob es uns gelingt, ist in den Sternen geschrieben. Ich hoffe es sehr!
Obwohl ich mich jetzt, da ich mehr über nachhaltige Zukunft weiss, für eine nachhaltige Zukunft einsetze, gibt es Dinge, die ich schwer ändern kann oder will. 1x in der Woche komme ich mit dem Auto zur Schule, weil ich am Nachmittag um 3 Uhr zu Hause bin statt um 5 Uhr. Ich fahre nicht besonders gerne Zug und kann mich dort auch nicht gut konzentrieren, um etwas für die Schule zu lesen. Trotzdem habe ich jedes Mal ein schlechtes Gewissen, dass ich mit dem Auto komme. Auf der anderen Seite bin ich 2 Stunden früher zu Hause und kann noch einiges erledigen, wofür ich sonst keine Zeit hätte. Sich für eine nachhaltige Zukunft einsetzten ist für mich eng mit dem Verlust an persönlicher Freiheit gekoppelt. Es fällt mir schwerer als ich dachte, diese persönliche Freiheit ein Stück weit aufzugeben. Ich denke, dies kann ich auch nicht von heute auf morgen ändern. Step by Stepp will ich es jedoch versuchen und mir Mühe geben, dass ich zumindest zwischendurch meine persönliche Freiheit ein wenig einschränke, denn lohnen würde es sich auf alle Fälle!
In Bezug auf unser Blogthema bin ich schon sehr weit im nachhaltig Handeln. In anderen Gebieten habe ich jedochnoch Aufholbedarf!

Donnerstag, 17. Mai 2007

Information motiviert

Meine Motivation für nachhaltiges Handeln...

- Hm, was soll ich zu diesem Thema schreiben? Ich könnte sagen, dass ich schon immer auf Nachhaltigkeit geachtet hatte, da es mir wichtig ist, dass auch meine Nachfahren noch auf dieser Erde leben können, oder da es mir schon immer wichtig war, der Natur möglichst wenig Schaden zu zufügen...

- Aber halt, das stimmt nicht! Ich muss ehrlich zu geben, dass ich bis vor kurzem sehr wenig über Nachhaltigkeit nachgedacht habe. Vorallem habe ich mir nicht gross überlegt, wie ich persönlich nachhaltig handeln könnte. Ich glaube dies liegt daran, dass ich mich eher wenig für die Thematik interessiert habe. Ohne die nötige Information sieht man nicht unbedingt einen Sinn im nachhaltigen Handeln... (Traurig, ich weiss, aber wahr...)
Unterdessen ist das zum Glück anders. Mein Interesse für die Thematik wurde geweckt und ich habe gemerkt, dass auch ich kleine Dinge zur Besserung beitragen kann. Aber wie wir alle wissen, ändert man seine "Mödeli" nicht von einem Tag auf den andern... Ich werde nicht plötzlich auf allen Luxus (wie z.B. Autofahren) verzichten, aber es gibt auch Dinge, die ich ändern kann, ohne dabei das Gefühl zu haben, ich müsse etwas "opfern". Auch das könnte eine Weile dauern, ich vergesse bestimmt noch ein paar Mal, alle Standby-Geräte auszuschalten... Aber immerhin ist nun meine Motivation dazu vorhanden

Egoismus als Antrieb zur Nachhaltigkeit?

Ich muss sagen, dass ich je mehr ich über nachhaltiges Verhalten weiss, mich mehr danach verhalte oder es zumindest versuche. Mein Ziel ist es nämlich, gewisse Handlungen und Verhaltensweisen zu automatisieren. Doch dies erfordert ständiges Denken und Reflektieren. So stehe ich zum Beispiel am Kochherd und nehme die Pfanne von der Platte und merke, dass ich wieder vergessen habe die Platte früher auszuschalten, um Strom zu sparen.

Dieser Wochenimpuls hat mich zum Nachdenken angeregt und ich habe mich gefragt, warum und welche Verhaltensweisen ich mir vorgenommen habe zu ändern. Mir ist aufgefallen, dass für mich Massnahmen, die mir direkt etwas nützen, einfach umsetzbar sind. So zum Beispiel das Sparen von Strom durch stetes Lichterlöschen, Einbauen von schaltbaren Steckleisten, frühes Ausschalten der Herdplatte, Vermeiden von "Standby-Saugern"... Denn ich kann damit die Höhe meiner Stromrechung reduzieren. Damit kann ich natürlich auch meinen persönlichen CO2-Ausstoss senken, was ja diesbezüglich auch das Ziel ist. Von daher muss ich sagen, dass egoistische Gründe gar nicht so schlecht sind. Denn das Ziel des nachhaltigen Verhaltens ist ja erreicht.

Bei unserem Blogthema hingegen, spüre ich in mir einen grösseren Widerstand für Verhaltensänderungen. Da ist meine Routine irgendwie noch zu gross und ich kaufe einfach die Produkte ein, die ich schon seit längerer Zeit kaufe oder ich schiebe aus Zeitgründen ein Tiefkühlprodukt in den Ofen, was ja doppelter Blödsinn ist. Also will ich auch hier noch Gründe suchen oder mir konstruieren, die mich dazu bringen die Routine aufzubrechen und neues, nachhaltiges Verhalten zu automatisieren.

Mittwoch, 16. Mai 2007

Nachhaltiges Handeln

In den letzten Wochen habe ich einiges über nachhaltiges Handeln gelernt. Es ist mir wieder mehr ins Bewusstsein gerückt, dass es wichtig ist nachhaltig zu Handeln. Aber warum handle ich den nachhaltig? Ich denke dafür gibt es verschiedene Gründe.
Ich bin jemand, der sich gerne in der Natur aufhält und sich an der Schönheit der Natur freut. Wenn ich dann sehe, dass sich seit meiner Geburt schon vieles in meiner Umgebung verändert hat, dann stimmt es mich manchmal schon nachdenklich. Nur manchmal frage ich mich auch, ob ich denn darauf einen Einfluss habe. Ich kann ja schliesslich nicht in jedem Gremium sitzen, in dem wichtige Entscheidungen getroffen werden.
Nachhaltiges Handeln hat für mich auch mit Ethik zu tun. Wie wir es eben im Ethikmodul gelernt haben sind dies die teleologische und die utilitaristische Ethik. Ich möchte ja etwas zur Nachhaltigkeit beitragen und deshalb frage ich mich, was die Folgen und der Nutzen meines Tuns sind.
Manchmal ist es auch Angst, die mich dazu bringt nachhaltig zu Handeln. Werden wir in Zukunft den gleichen Lebensstandard haben wie wir in jetzt haben? Kann ich auch in 50 Jahren noch ohne Probleme um die Welt reisen? Was werden die zukünftigen Generationen antreffen? Es ist klar, das unsere Ölreserven nicht ewig reichen, aber haben wir bis dann auch entsprechende Alternativen gefunden?
Etwas was mich von abhält ist meine Bequemlichkeit. Wie viel leichter ist es, sich schnell ins Auto zu setzten, anstatt den Bus oder das Fahrrad zu nehmen. Gründe oder Ausreden dafür gibt es auch genug.

In Bezug zu unserem Blogthema gebe ich mir wirklich Mühe nachhaltig zu Handeln. Dort sehe ich keinen Bedarf, mich noch verstärkt zu konzentrieren.

Montag, 14. Mai 2007

Weshalb handle ich nachhaltig?

Was motiviert mich, nachhaltig zu handeln?Diese Frage ist schwierig zu beantworten. Ich denke, dass viele Menschen versuchen, nachhaltig zu handeln, aber aus welchen Gründen eigentlich? Werden sie durch die Medien oder die Mitmenschen beeinflusst? Handeln sie aus eigenem Interesse und Überzeugung? Viel zu einer Nachhaltigen Haltung trägt die Information bei. Ich denke, das ist auch bei mir der Grund. Dadurch, dass ich weiss, was es bedeutet und welche Folgen eine nicht nachhaltige Haltung hat, wird mir bewusst, was man dazu beitragen kann, um die Umwelt zu schonen. Ein weiterer Grund ist, dass ich gerne in der Natur bin und möchte, dass ich das auch weiterhin kann. Auch die Beziehung zu den Tieren, zu meinen Haustieren, trägt dazu bei. Zum Teil fällt es mir natürlich auch schwer, mich daran zu halten. Zum Beispiel wäre es manchmal einfacher, das Auto zu benützen, statt das Velo oder die öffentlichen Verkehrsmittel. Dann muss ich mir bewusst machen, weshalb es besser wäre, nicht mit dem Auto zu gehen.Eine negative Haltung im Bezug auf dieses Thema finde ich ist, dass man sagt, es spielt keine Rolle mehr, die anderen dürfen ja auch, machen es ja auch, dann darf ich auch. Aber wenn alle so denken, wo führt das hin? Deshalb finde ich es wichtig, dass man selber versucht, etwas dazu beizutragen, auch wenn es nur ein kleiner Beitrag ist.

Der Bezug zu unserem Bloggthema Ernährung liegt darin, dass man nicht immer nachhaltig einkaufen kann, weil man vielleicht zu wenig Geld hat, zu wenig aufgeklärt ist oder nicht weiss, woher die Nahrungsmittel kommen.

Freitag, 11. Mai 2007

Für einen selbstgebackenen Kuchen arbeiten mehrere Hundert Memschen!

Nun, ich bin mir gar nicht sicher, ob ich alle Vernetzungen richtig erwähnen und aufzählen kann, denn ich glaube da gibt es so viele, dass ich den Überblick ein wenig verloren habe. Ich will es jedoch am Beispiel Kuchen versuchen.
Letztes Wochenende musste ich mehrer Kuchen für unsere Aufführung backen. Da wurde mir wieder einmal bewusst, was es da überhaupt alles braucht, bis schliesslich ein feiner Kuchen aus dem Ofen genommen werden kann. In vielen Kuchenrezepten sind Eier angegeben. Nur schon an diesem Beispiel kann man erkennen, wie viele Menschen gearbeitet haben, bis ich die Eier im Laden kaufen konnte. Das Hühnerfutter musste angepflanzt und geerntet werden. Später unter strengen Richtlinien verpackt und in die entsprechenden Verkaufszentren gebracht werden. Der Bauer kauft das Futter, füttert die Hühner und sammelt die Eier ein. Baugeschäfte mussten den Hühnerstall bauen, dass der Bauer die Hühner artgerecht halten kann. (Zum Glück sind die Auflagen in der Schweiz noch etwas strenger als in Europa!!!! Habe nämlich gestern erfahren, dass in der EU nun nur noch 20 Hühner pro Quadratmeter gehalten werden dürfen. Unglaublich. Aber bis jetzt waren es bis zu 40 Hühner pro Quadratmeter!) Die Kartonverpackungen, in welche die Eier verpackt werden, werden wiederum in einer Firma hergestellt. Schliesslich gelangen sie in die Verteilzentren der Warenhäuser und werden in die einzelnen Filialen gebracht und dort verkauft. Es arbeiten also hunderte von Menschen, bis ich eine Packung Eier kaufen kann. Dies habe ich mir noch gar nie so bewusst gemacht. Am Beispiel Kuchen ist dies jetzt nur an einer Zutat aufgezeigt! Ein Kuchen enthält jedoch viele weitere Zutaten, die alle auf ähnlichen Wegen zu mir gelangt sind. Es müssen also alle Glieder diese Kette funktionieren, damit ich einen Kuchen backen kann... Dies ist jetzt etwas übertrieben formuliert. Dennoch darf die Kette nicht unterbrochen werden, sonst wird dies eher negative Konsequenzen mit sich bringen.

Regionale Lebensmittel

Ich muss ehrlich sagen, dass ich diese Woche über meine eigene Naivität etwas erschrocken bin. Beim Einkaufen habe ich ja schon oft die regionalen Lebensmittel betrachtet. Doch meine einzigen Gedanken dazu waren, dass dadurch die lokalen Produzenten zusätzlich unterstützt würden. Dies war für mich ehrlich gesagt nicht genügend reizvoll, um diese Produkte auch zu kaufen. Durch den Wochenimpuls habe ich mir die Auswirkungen rund um den Kauf von regionalen Nahrungsmitteln einmal genauer betrachtet und kann vorweg nehmen, dass ich meine Meinung geändert habe und mir nun Regionalität der Produkte mehr Anreiz bietet!

Mir ist ziemlich schnell aufgefallen, dass mit regionalen Lebensmitteln einiges an Ressourcen gespart werden kann und sie für uns Konsumenten auch Vorteile bergen. So fallen durch die nahen Produktionsstätten viele Tansportkilometer weg. Dies bedeutet zwangsläufig auch eine geringere Ausstossung an C02, was für unser Klima und ferner unsere Gesundheit ja nur positiv ist. Durch die kürzeren Transportwege brauchen die Lebensmittel auch weniger lang oder gar nicht gekühlt zu werden, was erneut eine Einsparung an Energie bedeutet. Ein weiterer positiver Effekt ist die frische der Gemüse und Früchte. Durch die kurze Distanz zwischen Produktions- und Verkaufsstätte, bleiben sie einerseits frischer und können zudem zum „richtigen“ Zeitpunkt gepflückt werden. Man denke als Gegenbeispiel bloss an die grünen Bananen, die im Flugzeug oder in Lastern nachreifen… Dieselben Überlegungen können ebenfalls zum Kauf von Saisonprodukten gemacht werden, die auch in unserem Klima angepflanzt werden können. Denn dort macht es ebenso wenig Sinn im März / April Erdbeeren aus Spanien oder so zu kaufen. Denn bald locken auch die ebenso feinen, „ressourcensparenderen“ Schweizererdbeeren!

Wer arbeitet für mein Nachtessen?

Gestern abend nahm ich mir vor, die Vernetzungen zu unserem Thema Ernährung anhand meines Nachtessen aufzuzeigen. Wie viele Leute arbeiten wohl dafür? Das Menu war Salat mit Salatsauce, ein Pouletschnitzel mit Sauce und Teigwaren. Fangen wir beim Salat an. Ich muss ehrlich zu geben, dass ich oft den fertig gerüsteten Salat von der Migros kaufe... Das heisst die Arbeit des Rüstens hat schon einmal jemand für mich übernommen. Ein Mensch, eine Maschine? Ich weiss es nicht, aber auf jeden Fall wurde dafür einiges an Energie aufgwendet! Aber woher kommt dieser Salat? Auf der Packung steht lediglich das Verteilzentrum, deshalb habe ich keine Ahnung wo mein Salat gewachsen ist. Ich weiss nur, dass es Leute brauchte, die ihn anpflanzten, pflegten und ernteten. Dann wurde er wahrscheinlich mit einem Lastwagen irgendwo hingebracht, wieder ein enormer Energieaufwand. Wie gesagt musste er dann noch gerüstet und abgepackt werden. Woher die Verpackung kommt und wie viel Arbeit dafür aufgewendet wurde weiss ich nicht... Schön verpackt folgte dann die Fahrt in die Migrosfiliale, dort wanderte mein Salat durch verschiedene Hände bis er schlussendlich in meiner Einlauftasche landete...

Dieses Beispiel hat mir gezeigt, dass es sehr schwierig ist, herauszufinden, woher mein Essen kommt. Es war mir nicht möglich, alle Vernetzungen zu erkennen.

Positiv war an diesem Abend für mich die Erkenntnis, das wenigstens mein Poulet aus der Ostschweiz stammt und nicht aus Brasilien. Ich finde die Aktion der Migros "Von der Region für die Region" sehr gut...

Mittwoch, 9. Mai 2007

"Tausend Menschen für mein Frühstück"

Heute Morgen habe ich wie fast jeden Morgen meine Corn Flakes gegessen, um mich für den Tag zu stärken. Wenn ich nun daran denke, wie viele Leute daran beteiligt waren, damit ich sie geniessen konnte kommen mir eine ganze Menge Leute in den Sinn. Am Anfang steht der Bauer, der den Mais angepflanzt und geerntet hat. Dann musste der Mais in die Fabrik transportiert werden und um dort verarbeitet zu werden. Nachdem die Corn Flakes fertig geröstet sind, werden sie in Beutel abgefüllt und in Kartonschachteln verpackt. Die Plastikbeutel werden aus Erdöl hergestellt. Das heisst, viele Menschen die zum Beispiel auf einer Ölplattform leben haben dazu beigetragen, dass ich meine Corn Flakes essen kann. Dann musste das Erdöl mit dem Schiff in die Fabrik transportiert werden und der Plastikbeutel konnte hergestellt werden. Natürlich haben noch ganz viele verschiedene Leute mitgeholfen. Das ganze zu rekonstruieren, wäre aber doch etwas kompliziert. Für die Kartonschachtel, braucht es Holz, welches vom Waldarbeiter gefällt wird und wieder kommt ein ganzer Prozess in Gang. Wenn dann alles bereit ist, dann bringt ein Chauffeur die Corn Flakes zu den Verkaufsstellen, wo sie von den Angestellten ins Regal gestellt werden. Nun komme ich an die Reihe und bezahle die Corn Flakes an der Kasse. Das erste Mal, dass ich mit jemandem in Kontakt komme, der mit dem Produkt irgendetwas zu tun hat.
Es ist wirklich unglaublich wie viele Menschen dazu beigetragen haben, damit ich mein Frühstück geniessen konnte.

Dienstag, 8. Mai 2007

Vernetzung und Ernährung

Vernetzungen in meinem Leben, da gibt es natürlich unendlich viele. Da unser Blogthema Ernährung ist, nehme ich auf dieses Teilgebiet Bezug. Beim Essen habe ich mir heute bewusst überlegt, wo meine Nahrungsmittel überall waren, bis ich sie fixfertig vor dem Mund hatte. Schon alleine das Essen von einem Tag erfordert einen grossen Aufwand, wenn man alles festhalten möchte, woher es kommt, wer damit in Kontakt war oder welchen Weg es zurückgelegt hat. Dabei habe ich festgestellt, dass ich das gar nicht alles herausfinden kann, da ich nicht genau weiss, woher alle Elemente kommen. Am einfachsten ist es, wenn die Nahrungsmittel aus dem eigenen Garten oder direkt vom Hof kommen.
Dadurch, dass unsere Welt so gut vernetzt ist, können wir nicht mehr alles rückverfolgen. Die Dinge sind einfach da, man kann sich bedienen und es ist uns gar nicht mehr bewusst, welchen Weg sie schon zurückgelegt haben. Das birgt auch das Problem, dass wir dazu verleitet werden, Produkte zu konsumieren, die von weit her kommen. Vernetzungen hat deshalb auch ihre dunkle Seiten.

Sonntag, 6. Mai 2007

Liebe Gruppenmitglieder
Ihre Posts beinhalten ganz verschiedene Aspekte - auch persönliche Meinungen und Haltungen. Der rote Faden des Themas und die Verbindung mit den Wochenimpulsen gefällt mir.

Die Medienberichte von unhaltbaren Zuständen in den Drittweltländern und dessen Nahrungsmittelproduktion löst Entsetzen aus. -

Es tönt wie eine Art Hilfeschrei: wo anfangen - wie konkret vorgehen- was als Einzelperson tun?

Die Antwort findet sich unter Ihren Beiträgen.
Es beginnt bei einem selber - bei mir und den ganz kleinen Schritten im Alltag. -

Vielleicht auch wenn ich den Franken mehr ausgebe für die Biokarotten von hier. Wenn ich auf die verlockenden Spargeln oder Erdbeeren im Regal verzichte. Ich warte bis die saisonalen Produkte reif sind und geniesse diese - dann aber genüsslichst.

Eine gute Zeit und herzliche Grüsse
Ru

Donnerstag, 3. Mai 2007

Aufmerksamer durch die Welt gehen!

Diese Woche habe ich versucht, etwas aufmerksamer durch die Welt zu gehen. Und ein Stück weit ist es mir sogar gelungen. Ich habe zum Beispiel bemerkt, dass ein Haus im Dorf, an dem ich fast jeden Tag vorbeifahre, neu angestrichen wurde. Der Haken daran ist nur, dass das Haus eigentlich schon seit mehreren Wochen eine neue Fassade hat. Tja, anscheinend war ich bis jetzt doch nicht so aufmerksam wie ich dachte. Es ist mir aufgefallen, dass ich vor allem Dinge, die ich jeden Tag sehe oder die mir oft begegnen nicht mehr so genau ansehe wie neue Gegenstände. Ich habe mir jetzt fest vorgenommen, dass ich mich vermehrt wieder auf alt bekanntes konzentriere und diese ebenso aufmerksam betrachte. Denn auch diese Dinge verändern sich, auch wenn es mir nur so vorkommt, weil ich mich verändert habe. Mal sehen, ob es mir gelingt.
Im Alltag sollte ich vermehrt meine Aufmerksamkeit den Inhaltsstoffen von gewissen Lebensmitteln richten. Viel zu viele Lebensmittel enthalten E-Stoffe, die nicht sehr gesund sind. Da ich bis jetzt jedoch zu faul war, bei den Inhaltsstoffen nachzuschauen, liess ich es bleiben. Diese kleinen Angaben sind für mich jedoch ziemlich wichtig, weil sie für ich viel über die Qualität des Produktes aussagen. Zu viele E-Stoffe sind ungesund und können schädlich sein. Leider habe ich erst kürzlich erfahren, dass viele E-Stoffe mittlerweile nicht mehr mit E-Nummern angegeben sind, sondern mit Namen. Auf diese Weise ist es für die Konsumenten noch schwieriger geworden, in diesem E-Stoff-Dschungel den Durchblick zu behalten.
Gerade bei Nahrungsmitteln schummeln die Produzenten massiv. Vieles wird nicht angegeben, oder mit verwirrenden Angaben. Zudem sind diese Informationen oft sehr klein geschrieben. Mir ist diese Woche klar geworden, dass ich mehr auf Kleinigkeiten achten muss. Diese können in meinem Alltag nämlich eine grosse Wirkung haben.

Sich selbst gut beachten

Achtsam wahrnehmen beginnt in meinen Augen bei sich selbst. Ich finde, dass nichts wichtiger ist, als sich selbst gut wahrzunehmen. Was will ich? Wie fühle ich mich? Was verspüre ich anderen gegenüber? Besonders in einer Phase, wie wir sie im sechsten Semester gerade haben, ist dies für mich besonders wichtig sich zu spüren. Das mag jetzt etwas komisch klingen. Doch die eigene Wahrnehmung ist mein grösster Schutz vor Stress. Ich habe dies letzte Woche sehr beachtet. Durch meine Aufmerksamkeit habe ich meist sofort gespürt, wenn ich mich durch eine Situation oder eine Person habe stressen lassen. So konnte ich mich bewusst distanzieren. Doch nicht immer ist es mir gelungen und ich war schon ganz in Aufruhr… Ich denke, dass diese Aufmerksamkeit besonders als Lehrperson ein wichtiges Präventionsmittel gegen übermässige Belastung ist.

Nebst diesem aktuellen Thema, habe ich auch vermehrt unserem Blogthema „Ernährung“ Beachtung geschenkt. Einerseits, als ich unseren wöchentlichen Einkauf gemacht habe. Obwohl ich auch sonst beim Gemüse die Schilder betrachte, habe ich mich genauer damit befasst. Woher kommt dieses Gemüse? Welcher Anbau steckt dahinter? usw. In mir drin hat sich dabei schon einiges abgespielt: Soll ich jetzt wirklich die Bio-Karotten kaufen, obwohl sie teurer sind? Aber sie sehen viel frischer und schöner aus. Hm, aber sie kosten schon einiges mehr. … Schlussendlich habe ich die Bio-Karotten gekauft.
Neben dem Einkauf habe ich aber auch mir und meinem Essverhalten etwas über die Schulter geschaut. Ein Dauerthema ist bei mir das Trinken. Ich weiss, dass es nicht gesund ist zu wenig zu trinken und zudem stellt sich bei mir ziemlich schnell Migräne ein. Diese Woche habe ich mich daher vor allem darauf geachtet… und doch habe ich mein Ziel nicht optimal erfüllt. Aber daher heisst es für mich: Weiter wachsam bleiben und weiter machen!
Die Umwelt genauer betrachten

Dieser Wochen-Impuls ist für mich schwierig, umzusetzen. Nicht der Auftrag an sich, sondern die daraus resultierenden Folgerungen, die man formulieren sollte. Ich gehe meistens achtsam durch den Tag und nehme auf, was um mich herum passiert. Deshalb brauche ich auch keinen Post-it-Zettel der mich auf diesen Impuls aufmerksam macht. Ich finde es spannend, zum Beispiel, an einem belebten Ort, wie der Bahnhof oder ein Einkaufszentrum, die Menschen zu beobachten und wahrzunehmen. Aber ich geniesse es auch, in der Natur zu sitzen, die Tierlaute, das Wasser, der Wind, usw. aufzunehmen und den natürlichen Geräuschen zu lauschen. Dadurch nehme ich die Seiten der Natur wahr.
Dadurch, dass ich achtsam bin, nehme ich auch meine Mitmenschen besser wahr und erkenne zum Beispiel, wenn jemand Hilfe braucht. Ich denke, das ist ein wichtiger Aspekt oder ein wichtiges Argument, dass man achtsam durchs Leben gehen sollte.
Wenn man aufmerksam ist, nimmt man auch eher die kleinen Dinge wahr, die um Umfeld passieren und entdeckt vielleicht etwas, das man jahrelang nicht gesehen hat, aber jeden Tag daran vorbei geht.
Wenn seinen Mitmenschen achtsam begegnet wird und ihnen zum Beispiel ein Lächeln und eine Begrüssung geschenkt wird, ist dies eine freundliche Geste. Sicher bewirkt es nichts Grosses, aber trotzdem kann es das Leben angenehmer machen.

Den Bezug zu unserem Thema Ernährung-hier und überall könnte darin liegen, dass man darauf achtet, was man zu sich nimmt, oder auch das Essverhalten von anderen Personen wahrnimmt. Eine weitere Form wäre, dass man darauf achtet, dass man keine Nahrungsmittel zerstört, wenn man sich durch die Umwelt bewegt, sondern ein achtsames Auge dafür hat.

Mittwoch, 2. Mai 2007

Woher kommt mein Essen?

Das Thema Achtsamkeit – Achtsam sein kannte ich bereits aus dem Freifach „Meine Quellen der Energie“
Dort ging es für mich vor allem darum, inne zu halten, einem Moment besondere Aufmerksamkeit zu schenken und daraus neue Lebenskraft zu tanken. Im Freifach bekamen wir einen Stein, der uns stets ans achtsam sein erinnern sollte. Mir gefiel diese Idee viel besser, als einen Post – it Zettel irgendwo hin zu hängen, deshalb blieb ich beim Stein.

In dieser Woche war ich achtsam auf verschiedene Arten. Einerseits hiess achtsam sein für mich inne zu halten, einen Moment auszukosten, eine Kleinigkeit zu bemerken, zu geniessen. Dies hatte unter Anderem mit dem Thema Ernährung zu tun, ich nahm mir vor das Essen zu geniessen, statt die Nahrungsmittel nebenbei zu verschlingen. Ich muss zugeben, es ist mir nicht immer glungen…

Andererseits hiess achtsam sein für mich, die Umwelt, meine Mitmenschen mehr zu beachten und mein eigenes Handeln in Bezug auf Nachhaltigkeit zu überdenken. Zu unserem Thema Ernährung nahm ich mir einmal mehr vor, bewusster mit den im Überfluss vorhandenen Nahrungsmitteln umzugehen. Das heisst zum Beispiel, darauf zu achten, wo die Nahrungsmittel, die ich esse herkommen. Schnell habe ich gemerkt, dass dies gar nicht so einfach ist, da ich mein Essen an sehr verschiedenen Orten konsumiere und gar nicht immer überprüfen kann, woher zum Beispiel ein Gemüse kommt. Und wenn man die Herkunft kennt ist es manchmal schwierig, wenn der Achtsamkeit eine Handlung folgen soll…
Letzten Freitag bekam ich Erdbeeren aus Griechenland aufgetischt. Auf das Thema sensibilisiert, bemerkte ich: „He häsch aber gseh das die us Griechland sind?“ „Jo und, sind halbe Priis gsi.“ war die Antwort. Ich glaube dass leider sehr viele Menschen genau so denken und handeln. Herkunft spielt keine Rolle, Hauptsache billig und Hauptsache ich bekomme die Erdbeeren wann ich Lust habe, auch wenn es mal im Januar ist…

Überfüllte Kühlschränke

Wenn wir achtsam sind und die Umwelt um uns bewusst wahrnehmen, bemerken wir, dass sich in unserem Umfeld vieles verändert. Auf der Zugfahrt nach Rorschach ist mir aufgefallen, dass in einem Stück Wald alle Bäume gefällt wurden. Aus welchem Grund auch immer. Es wird überall gebaut und neue Häuser und Fabriken entstehen. Wenn ich mir überlege, dass gegenüber meinem Haus früher die Kühe weideten und nun dort zwei Baugeschäfte und eine Landmaschinenwerkstatt ihren Sitz haben, stimmt es mich fast traurig. Am Strassenrand habe ich überall kleine Papierfetzen und alte PET-Flaschen bemerkt. Ich frage mich, wieso die Leute das alles wegwerfen, wenn es doch überall Abfalleimer gibt. Klar ist es hier in der Schweiz immer noch sauberer, als zum Beispiel in Italien. Aber trotzdem ärgert es mich, wenn einige Leute denken, die anderen werden es dann schon wieder wegräumen.

Beim Thema Ernährung heisst achtsam sein für mich, wie schon einige Male in unserem Blog erwähnt, Nahrungsmittel zu kaufen, die wenn möglich aus der Region stammen, die nachhaltig produziert werden und auch nicht verschwenderisch mit ihnen umzugehen. Meiner Mutter ist es erst kürzlich passiert, dass sie Spargeln gekauft hat, die aus Peru stammten. Auf der Tafel im Laden war jedoch Spanien angeschrieben. Darauf angesprochen hat die Verkäuferin gesagt, dass dies ein Fehler sei, und nicht passieren dürfe. Aber es zeigt mir, dass ich immer achtsam sein muss. Ebenso muss ich achtsam sein, dass ich nicht alles kaufe, die Produkte im Kühlschrank, Tiefkühler oder Schrank vergesse, so dass ich sie am Ende fortwerfen muss. Es lohnt sich zu überlegen, welche Menge ich kaufe und was ich wirklich brauche.

Samstag, 28. April 2007

Vergiftete Geschenke - wie die EU Afrika in die Armut treibt

Ich habe meinen Blog diese Woche schon geschrieben, doch am Samstag Abend habe ich per Zufall Spiegel TV Spezial geschaut, bis es mir fast übel wurde und ich den Fernseher abschalten musste. Wie mein Titel schon sagt, ging es darum, dass die EU (und indirekt auch die Schweiz) mit ihren Subventionen dafür sorgen, dass die Menschen in Afrika immer ärmer werden. Konkret ging es um die Fischbestände vor Senegal. Spanische Grossfischerei-Betriebe haben sich Fangrechte bei der senegalesischen Regierung gekauft. Die grossen Fischkutter mit ihren neuesten Maschinen fangen so viele Fische, dass es nun im Atlantik vor Senegal fast keine mehr gibt. Die einheimischen Fischer bleiben dabei auf der Strecke, da sie mit ihren Methoden fast keine Fische mehr fangen. Für Senegal bedeutet dies noch mehr Armut. Fisch ist ein Hauptnahrungsmittel, das nun über die EU eingeführt werden muss. Die EU produziert Nahrungsmittel "en masse" und füttert mit ihren Produkten Afrika. Diese müssen für ihre Nahrungsmittel jedoch bezahlen. Doch woher soll das Geld kommen, wenn sie ihren Beruf z.B. als Fischer nicht mehr ausüben können, da ihnen die Europäer alles wegnehmen? Ähnlich geht es mit den Kleidern weiter. Die Rohstoffe für unsere Baumwollkleider kommen vielfach aus Afrika. Welche Kleider kommen aber am Schluss nach Afrika zurück? Nur diejenigen, die wir Europäer nicht mehr tragen wollen.!!!!!!!!!
Wie schon erwähnt, ich musste nach ca. 45 Minuten den Fernseher abschalten, da ich diese Nachrichten einfach nicht mehr ertragen konnte. Ich habe mich nun schon x-mal gefragt, was wir wohl dagegen tun können. Ich fühle mich ohnmächtig, gegenüber dieser Konsumgesellschaft, die keine Rücksicht auf Verluste nimmt. Wo führt das alles hin? All diese Subventionierungen klingen zuerst nicht schlecht. Doch was steckt wirklich dahinter? Diese Länder in Afrika werden von der EU subventioniert, doch was nützt es ihnen, wenn sie dennoch immer ärmer und ärmer werden? Und woher kommt das Gefühl der Europäer, dass wir besser sind als die Menschen in Afrika? Jeder der das liest, denkt nun, aber ich denke sicher nicht so. Überlegen wir doch noch kurz: Welche Kleider schicken wir nach Afrika? Welche Spielsachen geben wir fort? Welche Nahrungsmittel kommen nach Afrika? Ist es nicht so, dass wir nur die Kleider weggeben, die wir nicht mehr tragen, die zu alt, unmodisch oder einfach nicht mehr schön sind? Meistens geben wir nur die Spielsachen weg, die wir doppelt haben oder die wir nicht mehr brauchen, aus welchen Gründen auch immer.
Ich bin im Moment ziemlich aufgewühlt. Ich möchte gerne etwas ändern, doch wo anfangen, wie vorgehen? Ich muss wohl lernen, ohne Antworten auf meine Fragen zu leben. Dennoch habe ich ein verdammt schlechtes Gewissen, in Europa, in der Schweiz zu leben, so weit entfernt von all diesen Problemen, die irgendwann meine werden.

Kühe und Nachhaltige Entwicklung

Dieser Wochenimpuls erinnert mich an einen Fernsehbeitrag, den ich letzte Woche gesehen habe. Es ging dabei um die natürliche Methangasausstossung von Kühen. Ich muss ehrlich sagen, dass mich diese Reportage zum Schmunzeln brachte und doch muss ich je länger ich darüber nachdenke sagen, dass dies weitreichende Folgen haben kann.
Einerseits hätte ich nie gedacht, dass Kühe mit ihrer Methangasausstossung, das etwas ganz Natürliches ist, in der Umwelt ähnliches bewirken kann, wie wir mit der CO2-Ausstossung der Autos. Spannend in diesem Zusammenhang fand ich eine Forschung deren Ziel es ist durch gezielte Ernährung die Methangasausstossung zu mindern.
Ein weiterer Aspekt hängt eng mit unserem Blogthema „Ernährung - hier und da“ zusammen. In Drittweltländern wird dem Konsum von Fleisch eine beträchtliche Steigerung vorausgesagt. Einerseits mangelt es aber an Wasser und andererseits würde mehr Fleisch auch automatisch mehr Kühe bedeuten und somit auch eine entsprechend erhöhte Methangasproduktion. Daher wird wird nach Wegen gesucht, um der Nachfrage gerecht zu werden und trotzdem ein Auge auf die Umwelt zu werfen. Daher werden Kühe gezüchtet, die Fleisch- und Milchvieh zugleich sind. Also einerseits kräftig sind, aber auch gute Milchproduzenten sind.
Ich kann hierbei nicht richtig abschätzen, welchen Einfluss das Methangas auf unsere Umwelt hat im Vergleich zum CO2-Aussstoss, für welchen wir jeden Tag mehr oder weniger direkt verantwortlich sind. Und doch muss ich sagen, dass ich dies einen guten Ansatz finde. Denn auch mit kleinen Schritten kommt man irgendwann zum Ziel…

Freitag, 27. April 2007

Zynische Bemerkungen zur Nachhaltigen Entwicklung in den Medien

Es war mir diese Woche nicht möglich, die Berichte in den Zeitungen und Medien zu verfolgen. Im Radio DRS 3 um 10 vor 2 kamen etwas überspitzte und zynische Bemerkungen über das Thema Nachhaltige Entwicklung. Sie machten sich lustig über die aktuelle CO2-Abgas-Diskussion. Ich habe mir dann überlegt, warum sie sich gerade darüber lustig machen. Ich denke, im Moment werden wir mit solchen Nachrichten einfach bombardiert. Überall sehen und hören wir die Schlagzeilen, die nichts Gutes zu berichten haben. Denn eigentlich sind die meisten Berichte über Nachhaltige Entwicklung negativ. Ich möchte manchmal einfach nichts mehr darüber erfahren. Die negativen Fakten und Trends für die Zukunft werden laut und übertrieben in die Welt posaunt. Doch was nützen uns all diese Tatsachen, wenn wir nicht wissen oder nicht einsehen können, was wir ändern sollten? Bei all dieser Medienflut fühle ich mich oft überfordert. Natürlich möchte man etwas für eine nachhaltige Zukunft machen, aber wie? Und wo soll man anfangen? Ich kann es deshalb ein wenig nachvollziehen, dass sie sich im Radio etwas darüber lustig machen. Es herrscht nahezu Panik, wenn man die einzelnen Berichte hört oder sieht, aber trotzdem macht ändert niemand etwas. Was ich bräuchte, wären konkrete Vorschläge, wie man auch im Kleinen nachhaltige Zukunft betreiben kann. Vielleicht bin ich die einzige, der es so geht. Wer weiss.

Medienberichte über die nachhaltige Zukunft in der Ernährung habe ich schon lange nicht mehr gehört oder gelesen. Mich hat letzthin eine Nachricht erschreckt, die ich kaum glauben konnte. Wir sind gegen immer mehr Medikamente immun. Wie kommt das? Forscher haben herausgefunden, dass es sogar in der Nahrung und im Wasser Spuren von Medikamenten hat, die nachgewiesen werden können. Ich finde dies erschreckend. Ohne dass ich es weiss, nehme ich wahrscheinlich täglich kleinste Mengen davon ein, sei dies übers Wasser oder über Nahrungsmittel. Unsere Forschung wird immer besser. Wir können schlimme Erkrankungen mit Medikamenten heilen. Doch zu welchem Peis? Wenn solche Nahrungsmittel Spuren von Medikamenten enthalten, wo werden wir in ein paar Jahren sein? Medikamente sind alles andere als gesund. Dennoch können sie bei bestimmten Krankheiten helfen. Nehmen wir aber immerzu Medikamente auf, ohne dies zu wissen, kann sich dies vielleicht auch auf unseren Körper auswirken. Obwohl ich sehr darauf achte, Bioprodukte zu kaufen, glaube ich nicht, dass ich davon verschont bin. Wann begreifen wir endlich, dass wir der Natur - unserer Nahrungsquelle - Sorge tragen müssen?

Mittwoch, 25. April 2007

NE in den Medien

An dieser Stelle muss ich zugeben, dass ich mich bis anhin wenig mit Nachhaltiger Entwicklung befasst habe. Ich war nicht sensibilisiert auf das Thema und habe mich mit Beiträgen der Medien nicht sehr stark auseinander gesetzt.
Ich bin überzeugt, dass in den Medien einige Aspekte nachhaltiger Entwicklung thematisiert werden, aber man muss eben auch hinschauen…

Zu unserem Thema Ernährung konnte ich einen spannenden Beitrag verfolgen, bei dem es um die Verwertung von Essensresten zur Herstellung von erneuerbarer Energie ging. Wie das genau funktioniert kann ich nicht erklären, aber auf jeden Fall wird aus Essensresten von Restaurants und verdorbenem Gemüse aus Coop-Filialen Energie produziert.
Dieser Beitrag zeigte mir, dass es einige Leute gibt, die sich um erneuerbare Energie bemühen, anstatt von den schwindenden Ressourcen zu leben. Leider zeigte er gleichzeitig auch, dass dies eine sehr kleine Minderheit ist. Die meisten Menschen verbrauchen immer noch die nicht erneuerbaren Ressourcen obwohl es andere Möglichkeiten gäbe…

Ich glaube es sind viele ähnliche Projekte am laufen, viele Leute haben Visionen und Änderungsvorschläge, es ist jedoch ein grosser Schritt, die Gesellschaft von solchen Ideen zu überzeugen…

Wärme und Ozon wie im Sommer

Kein Regen und hohe Temperaturen prägen die momentane Wetterlage in der Schweiz. Die April-Temperaturen liegen fünf Grad über dem Durchschnittswert. Die Menschen können das schöne warme Wetter geniessen, doch leider hat es auch seine Schattenseiten: die Ozonwerte. Sie steigen und auch die Feinstaubbelastung nimmt zu. Nun schlagen die Grünen vor, eine Temporeduktion zu lancieren, um die Ozon- und die Feinstaubbelastung zu reduzieren. Besonders der Individualverkehr muss reduziert werden, um die Umwelt zu retten. Die SVP ist da etwas anderer Meinung. Für Nationalrat Ulrich Giezendanner ist klar, dass die Grünen mit dieser Forderung nur Stimmen für den Wahlkampf gewinnen möchten. Es sei klar, dass eine Temporeduktion gegen das Feinstaubproblem nichts bringe. Das habe man im letzten Winter schon erkennen können.

Diesen Artikel habe ich nun anhand des Nachhaltigkeitsdreiecks reflektiert.

Ökologische Dimension:
Den Grünen ist bewusst, dass wir mit dieser Wettersituation, die wir momentan haben, nicht so weiter leben können, wie bis anhin, sondern etwas an unserem Verhalten ändern müssen. Die hohen Ozon- und Feinstaubwerte belasten unsere Gesundheit und machen uns zu schaffen. Das Ökosystem muss aufrecht erhalten bleiben und die Ozonwerte sollen konstant bleiben. Sie sehen eine Lösung darin, dass man die Tempos auf den Strassen reduziert, damit weniger Schadstoffe in die Umwelt gelangen.

Soziale Dimension:
Wenn wir so weiter leben, haben die zukünftigen Generationen noch mehr Probleme. Die Grünen appellieren an den Solidaritätsgedanken zwischen den Generationen, dass man auch an die nächste Generation denken muss.

Ökonomische Dimension:
Die hohen Temperaturen haben einen Einfluss auf die Wirtschaft. Besonders die Landwirtschaft leidet unter dem heissen Wetter, da sich ihre Erträge, durch geringeres Wachstum, veringern.

Zu unserem Blogthema Ernährung - hier und überall:
Die Produktion der Nahrungsmittel leidet auch unter dem heissen Wetter. Durch die hohen Temperaturen gehen die Erträge zurück. Wegen der Trockenheit wächst weniger und somit kann weniger geerntet werden.

Dienstag, 24. April 2007

Fischzucht

In der NZZ am Sonntag (22. April 2007) habe ich einen interessanten Artikel gefunden. Der Titel lautet „Verspätete Revolution im Wasser“. Für immer mehr Fischer, ob auf dem See oder Meer, ist es ein Geduldsspiel geworden Fische zu fangen. Obwohl immer modernere Techniken wie das Sonar eingesetzt werden, stagniert der weltweite Fischfang. Die Fangmengen sind daher noch nicht eingebrochen, aber es droht die Überfischung.
Nun erlebt die kontrollierte Fischaufzucht in Aquakulturen einen enormen Aufschwung. Da der Fischfang stagniert, die Nachfrage aber steigt, gibt es fast keine andere Möglichkeit. Rund fünfzig Prozent des von Menschen verzerrten Fisches stammt heute aus Fischfarmen.
Zur Fütterung der Fische verzichten Aquakulturen heute meist auf wilde Fische, sondern steigen auf Soja um. Das Ziel ist, hier ebenfalls auf gezüchtete Pflanzen und Fische umzusteigen. Die Aquakulturen helfen die Hochseefischerei zu reduzieren und nützen damit der Artenvielfalt.

Die kontrollierte Fischzucht hat also einen positiven Einfluss auf die ökologische und ökonomische Dimension. Auf der ökologischen Ebene wird verhindert, dass die Meere und Seen noch weiter Übernutzt werden und sie tragen zur Erhaltung der Artenvielfalt bei. Auf der ökonomischen Ebene ist das Projekt langfristig angelegt, es hat Zukunft, da der Verzehr von Fisch ständig steigt und es ist ein Bereich mit enormem Wachstumspotenzial, wie man es sonst nur von der Computerbranche her kennt.

Der Fisch ist ein grundlegendes Nahrungsmittel. Durch Fischzucht gibt es eine Möglichkeit, die steigende Nachfrage nach Fisch zu stillen. Der Kauf von Fisch bleibt somit für alle Leute erschwinglich. Der Fisch hat ausserdem im Gegensatz zu den Nutztieren den Vorteil, dass er keine Krankheiserreger auf den Menschen überträgt. Ich bin froh, dass es eine Möglichkeit gibt, den Gewässern eine Regenerationszeit zu geben.

Danke für die Einladung

Liebe Gruppe Ernährung - hier und überall

Die Einladung hat funktioniert. Nun kann ich mich ab und zu auch bei Ihnen auch zu Wort melden. Unterdessen verfolge ich Ihre Beiträge mit Spannung und Interesse.

Freundliche Grüsse

Rufer E.