Freitag, 18. Mai 2007

Kleine Wunder des Lebens!

Für mich gibt es sehr viele Gründe, warum ich für eine nachhaltige Zukunft sorgen will. Zum einen liebe ich das Leben. Es bietet so viele unglaublich schöne Dinge! Letztes Wochenende war ich im Garten und habe mich wieder einmal bewusst umgeschaut. Es gibt so viele kleine Wunder, die für mich das Leben bereichern und verschönern. Ich möchte unbedingt, dass ich meinen Nachkommen ebenfalls solche kleine Wunder zeigen kann und sie sich darüber freuen können. Draussen in der Natur zu sein bedeutet für mich Lebensqualität. Ich möchte diese Natur erhalten, damit auch andere Menschen in der Natur Energie tanken kann. Meiner Meinung nach ist es zudem wichtig, Verantwortung zu übernehmen. Wir haben es jetzt noch in der Hand, das Steuer zu wenden. Ob es uns gelingt, ist in den Sternen geschrieben. Ich hoffe es sehr!
Obwohl ich mich jetzt, da ich mehr über nachhaltige Zukunft weiss, für eine nachhaltige Zukunft einsetze, gibt es Dinge, die ich schwer ändern kann oder will. 1x in der Woche komme ich mit dem Auto zur Schule, weil ich am Nachmittag um 3 Uhr zu Hause bin statt um 5 Uhr. Ich fahre nicht besonders gerne Zug und kann mich dort auch nicht gut konzentrieren, um etwas für die Schule zu lesen. Trotzdem habe ich jedes Mal ein schlechtes Gewissen, dass ich mit dem Auto komme. Auf der anderen Seite bin ich 2 Stunden früher zu Hause und kann noch einiges erledigen, wofür ich sonst keine Zeit hätte. Sich für eine nachhaltige Zukunft einsetzten ist für mich eng mit dem Verlust an persönlicher Freiheit gekoppelt. Es fällt mir schwerer als ich dachte, diese persönliche Freiheit ein Stück weit aufzugeben. Ich denke, dies kann ich auch nicht von heute auf morgen ändern. Step by Stepp will ich es jedoch versuchen und mir Mühe geben, dass ich zumindest zwischendurch meine persönliche Freiheit ein wenig einschränke, denn lohnen würde es sich auf alle Fälle!
In Bezug auf unser Blogthema bin ich schon sehr weit im nachhaltig Handeln. In anderen Gebieten habe ich jedochnoch Aufholbedarf!

2 Kommentare:

LisaMarlen hat gesagt…

Ich denke es geht noch vielen Leuten ähnlich wie du es in deinem Text beschreibst. Sie sind zwar über nachhaltige Entwicklung informiert, doch fällt es ihnen schwer gewisse Umstände zu ändern.
Du schreibst, dass der Einsatz für eine nachhaltige Entwicklung gekoppelt ist mit dem Verlust der persönlichen Freiheit. Ich kann mir gut vorstellen, dass dies für viele Menschen so ist. Ich bin mir aber auch sicher, dass viele Menschen dies überhaupt nicht so sehen. Ich denke das ist sehr individuell.
Mir jedenfalls geht es in dieser Hinsicht ähnlich wie dir!

Anonym hat gesagt…

Dieser Konflikt zwischen der persönlichen Freiheit, Bequemlichkeit und der nachhaltigen Zukunft beschäftigt auch mich. Konsequenterweise müsste man sich nur noch mit dem Velo fortbewegen, die Kleider in der Brockenstube kaufen, mit Erdgas heizen, nur einmal die Woche im Bodensee baden, wollene Unterhosen anziehen und die Heizung herunterdrehen und sich ausschliesslich von selbergejagtem ernähren. Und wir machen es nicht, weil wir doch noch in dieser Welt leben.