Achtsam wahrnehmen beginnt in meinen Augen bei sich selbst. Ich finde, dass nichts wichtiger ist, als sich selbst gut wahrzunehmen. Was will ich? Wie fühle ich mich? Was verspüre ich anderen gegenüber? Besonders in einer Phase, wie wir sie im sechsten Semester gerade haben, ist dies für mich besonders wichtig sich zu spüren. Das mag jetzt etwas komisch klingen. Doch die eigene Wahrnehmung ist mein grösster Schutz vor Stress. Ich habe dies letzte Woche sehr beachtet. Durch meine Aufmerksamkeit habe ich meist sofort gespürt, wenn ich mich durch eine Situation oder eine Person habe stressen lassen. So konnte ich mich bewusst distanzieren. Doch nicht immer ist es mir gelungen und ich war schon ganz in Aufruhr… Ich denke, dass diese Aufmerksamkeit besonders als Lehrperson ein wichtiges Präventionsmittel gegen übermässige Belastung ist.
Nebst diesem aktuellen Thema, habe ich auch vermehrt unserem Blogthema „Ernährung“ Beachtung geschenkt. Einerseits, als ich unseren wöchentlichen Einkauf gemacht habe. Obwohl ich auch sonst beim Gemüse die Schilder betrachte, habe ich mich genauer damit befasst. Woher kommt dieses Gemüse? Welcher Anbau steckt dahinter? usw. In mir drin hat sich dabei schon einiges abgespielt: Soll ich jetzt wirklich die Bio-Karotten kaufen, obwohl sie teurer sind? Aber sie sehen viel frischer und schöner aus. Hm, aber sie kosten schon einiges mehr. … Schlussendlich habe ich die Bio-Karotten gekauft.
Neben dem Einkauf habe ich aber auch mir und meinem Essverhalten etwas über die Schulter geschaut. Ein Dauerthema ist bei mir das Trinken. Ich weiss, dass es nicht gesund ist zu wenig zu trinken und zudem stellt sich bei mir ziemlich schnell Migräne ein. Diese Woche habe ich mich daher vor allem darauf geachtet… und doch habe ich mein Ziel nicht optimal erfüllt. Aber daher heisst es für mich: Weiter wachsam bleiben und weiter machen!
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